Wieder einmal ein souveräner Steven Seagal Film aus der Reihe der "alten Generation", welches ja meiner bescheidenen Meinung nach die besten Filme von unserem geliebten "Karate-Zopf" sind. :o)
Zur Story :
Die fällt mal wieder nicht sehr innovativ aus und sprudelt auch nicht gerade vor Ideen so über, aber egal.
Steven spielt den Cop Gino Felino, der sowohl nur seine eigenen Regel kennt, als auch gute Connections zur Mafia besitzt, also eigentlich eher so eine Art "Anti-Held".
Nun denn, eines schönen Morgens wird sein Kollege und bester Freund Boby, beim gemütlichen Kippchen qualmen auf offener Straße von nem fiesen Strolch namens Richi übern Haufen geballert.
Wieso weshalb warum, wird sich sogar noch im ansonsten recht vorhersehbaren Verlauf des Filmes aufklären, aber hier natürlich nicht verraten.
Richi, eigentlich bestimmt en netter und ständig nur mißverstandener "leeve Jung", hat sich wohl eines Tages mal eine Line zu viel reingezogen und läuft nun auch im Film ständig stoned durch die Gegend und knallt willkürlich Leute ab, so viel auch schonmal zur Erklärung des Untertitels "Brooklyn Massaker". :o)
Nun denn, für Gino steht fest, Richi muß nicht fest genommen werden, sondern für seine schändliche Tat gemeuchelt werden.
Schnell fegt er ma fix zu Richis Eltern, um die zu fragen wo sich ihr Bengel denn rumtreiben könnte und plaudert gleich mal über seine Absichten seine Beziehung zu Richi (waren wohl mal Freunde als Kinder oder so) auf eine neue Ebene zu bringen.
(hab die Szene jetzt nur erwähnt, weil ich die im Film recht albern fand) ;o)
Na ja, von da an schießt, prügelt und meuchelt sich Gino unbarmherzig zu Richi vor, wobei schonmal der ein oder andere Knochen knackst oder z.B. ein Bein flöten geht, um es zum finalen Showdown zwischen den beiden kommen zu lassen.
Fazit :
Obwohl ich wieder recht ironisch und albern geschrieben habe, finde ich den Film mit einen der besten aus Seagals Reihe.
Einmal da die Rollen gut umgesetzt sind, wobei ich auch finde das William Forsythe als ständig "zugeschneiter" Psycho-Gangster mindestens genauso gut seinen Part spielt, wie Seagal seinen.
Action und Gewalt kommen wie üblich nicht zu kurz, Story ist, wenn auch nur zur Einleitung des ganzen Geschehens, vorhanden und wer etwas mit Seagal oder allgemein mit Actionfilmen aus den Anfang 90´er anfangen kann, wird hier wieder einmal sehr gut bedient werden.