Story:
Die Stadt New York hat einen neuen Psychopathen:
Richie Madano (William Forsythe). Dieser arbeitet normalerweise für das Syndikat. Jedoch entfernt er sich langsam immer mehr davon, nimmt zunehmend Drogen, verliert dadurch öfters die Beherrschtheit und fängt an mit seiner Bande eigene Coups zu drehen.
Als Ritchie einen Polizisten auf offener Straße tötet, entfacht er damit einen unerbittlichen Krieg zwischen Cops und Gangstern.
Der Bulle hatte sich zu sehr in die privaten Angelegenheiten Richie´s eingemischt und dafür einen teuren Preis gezahlt: nämlich den Tod.
Der Cop Gino Felino (Steven Seagal) kannte den ermordeten Polizisten nur zu gut.
Er war sein Partner und Freund.
Als Gino davon erfährt, das Ritchie für dessen Tod verantwortlich sei, brennen bei ihm alle Sicherungen durch und er startet einen blutigen Rachefeldzug und bricht dabei das eigene Gesetz.
Schauspieler:
Steven Seagal spielt Gino Felino.
Die ganze Zeit über des Films läuft er mit demselben Gesichtsausdruck herum und zeigt keinerlei Gefühle. Als er den toten Polizisten identifiziert, sieht man zwar Tränen auf seiner Wange, diese wurde aber ganz offensichtlich auf seiner Wange aufgetragen.
Jedes Mal wenn er einen Verbrecher auf brutalste Art und Weise zur Strecke bringt sieht man bei ihm keinerlei Gefühlsregung.
Auch sein Motiv Rache wird nicht näher beleuchtet. Allerdings ist es auch nicht so, das dies dem Film in irgendeiner Weise schaden würde.
William Forsythe spielt Richie Madano.
Die meisten kennen ihn aus Filmen wie „Stone Cold – Kalt wie Stein“ oder dem späteren „The Rock“.
Sein Auftreten als Gangster ist schlichtweg überzogen. Er hat halt seine Momente in denen er punkten kann, aber sein mürrischer Blick und der Schnauzer lassen ihn doch lächerlich aussehen.
Da hat er es mit der Darstellung wohl etwas zu sehr übertrieben.
Inszenierung:
John Flynn hat mit “Deadly Revenge - Das Brooklyn Massaker” (Out for Justice) einen harten Actionstreifen abgelegt.
Die Action bietet einige derbe Shootouts, inkl. blutigen Einschüssen, einem abgetrenntem Bein, Gartenschere im Schädel.
Bei den Fights geht es auch sehr heftig zur Sache.
In diesem Film zeigt Steven Seagal ein weiteres Mal seine hervorragenden Aikido-Künste und macht seine Gegner rücksichtslos platt.
Ganz witzig ist es, wenn er in der Bar mit der Billardkugel seinen Widersachern das Fürchten lehrt.
Dabei werden Knochen gebrochen, Zähne rausgeschlagen, Hände mit einem Fleischermesser durchgeschlagen etc.
Die Stunts bzw. die Autoverfolgungsjagden halten sich in Grenzen.
Es gibt im Film davon nicht viele. Und wenn dann sind sie meist auch eher schnell vorbei.
Bei Seagals zuvor erschienenen „Zum Töten Freigegeben“ (Marked for Death) gab es davon ja mehr zu bestaunen.
Fazit:
“Deadly Revenge - Das Brooklyn Massaker” ist einer der besten Seagal Streifen.
Die Actionszenen treten zwar nicht allzu häufig auf, wurden aber über den Film ganz gut verteilt.
Für Mainstreamgucker sicherlich auf Gr. des Themas Selbstjustiz niveaulos und moralisch unvertretbar, aber für den Actionfan auf jeden Fall empfehlenswert.