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Inhalt:
Gino Felino (Steven Seagal) ist Polizist bei der New Yorker Polizei und wohnt in Brooklyn wo er auch aufgewachsen ist. Gino geht es eigentlich gut: Er leistet in seinem Beruf gute Arbeit und hat eine Frau und einen Sohn.
Doch zwischen Vicky Felino (Jo Champa) und ihrem Mann läuft bereits die Scheidung womit sich beide allerdings schon arrangiert haben.
Doch dann wird Ginos Partner und bester Freund Bobby Lupo (Joe Spataro) am hellichten Tag auf der Straße vor den Augen seiner Familie von dem Drogendealer Richie Madano (William Forsythe) brutal ermordet. Richie konsumiert selbst Drogen und ist das was man getrost eine Gefahr für die Allgemeinheit nennen kann. Denn kurze Zeit später tötet er eine Autofahrerin nur weil diese ihn dazu auffordert mit seinem Wagen von der Straße zu fahren.
Als Gino von dem Mord erfährt eilt er sofort zum Tatort wo bereits die notwendigen Untersuchungen in die Wege geleitet worden sind.
Nach einer kurzen Rücksprache mit seinem Vorgesetzten, Capt. Ronnie Donziger (Jerry Orbach), begibt sich Gino auf die Suche nach Richie den er noch aus seiner Jugendzeit kennt. Gino ist sich sicher das Richie die Gegend nicht verlassen wird was den Suchradius erheblich einschränkt.
Doch nicht nur die Polizei ist hinter Richie her: Gino wird auch von der örtlichen Mafia unter Don Vittorio (Ronald Maccone) kontaktiert. Die Nachforschungen der Polizei wegen Richies Mord an einem Polizisten stören Vittorio in seinen Geschäften weswegen Gino Vittorios Leuten die Jagd nach Richie überlassen soll. Davon will dieser aber nichts wissen und führt seine Suche fort.

Richie zu finden ist aber alles andere als einfach: Richies Geschwister und selbst dessen Eltern können oder wollen Gino nicht helfen den amoklaufenden Drogendealer zu finden: Teils aus Angst, teils aus Liebe (zumindestens bei Mr. und Mrs. Madano, Richies Schwester Patti (Gina Gershon) fürchtet ihr Bruder könnte sich an seiner eigenen Familie vergreifen wenn diese Gino hilft). Auch das Motiv für den Mord liegt für Gino zunächst im Dunklen. Aber schließlich kommt es dann doch zur finalen Konfrontation zwischen ihm und Richie... .

Meinung: Deadly Revenge ist nichts für Feingeister denen schon Serien wie Dragon Ball oder One Piece zu gewaltätig sind. Hier hat der Zuschauer einen 90-er Jahre Actionfilm der alten Schule vor sich: kurz, knapp, brutal und zu keiner Minute langweilig. Neben Seagal bleibt vor allem Forsythe als Richie Madano im Gedächtnis.
Forsythe spielt seine Rolle definitiv bedrohlich und auch etwas durchgedreht (und schafft es Richie als eine Art menschlichen Vulkan, bei dem man nie weiß wann er wieder ausbricht, darzustellen) aber niemals überzogen was leicht hätte passieren können (aber zum Glück nicht der Fall war).

Fazit: Deadly Revenge kann ich allen Fans des 90-er Jahre Action Kinos und denen die dies noch werden wollen nur wärmstens empfehlen.(10/10)

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