28 Tage
Sandra Bullock als „Gwen Cummings“ in einer Entzugsklinik …
Story:
„Gwen Cummings“ (Sandra Bullock) leben besteht aus Sex, Drugs & Rock n´ Roll. Ausgelassen feiert sie als Autorin in Yuppie Kreisen mit ihrem Freund „Jasper“ (Dominic West) eine Party nach der anderen, wo es natürlich auch jede Menge Alkohol und Drogen gibt. So hat sie sich auch schwer selbst Unterkontrolle und ruiniert die Hochzeitsfeier ihrer Schwester, was eine „Einweisung“ in eine Entzugsklinik mit sich bringt.
Hier tut sie sich es anfangs schwer sich anzupassen und nimmt diese Chance nicht richtig war. Nach einigem Gezeter und um nicht ins Gefängnis zu müssen, nimmt sie die Therapie jetzt ernst und beginnt mit anfänglichen Schwierigkeiten ein neues Leben.
Prinzipiell, eine typische Story von einem Schicksal, das eine zweite Chance wahrnimmt. So kommt die Story ohne großes Geschnörkel aus und konzentriert sich auf die hauptsächlichen Dinge wie natürlich der Hauptprotagonistin „Gwen Cummings“ (Sandra Bullock) und der Entzugsklinik mit ihren Mitpatienten. Die Message ist glasklar: „Du sollst der Verführung weichen“.
Der Film vermischt ein Drama über ein ernst zu nehmendes Thema mit einer eher humorvollen Komödie, sodass es fraglich ist, ob das so das optimale ist. Ich finde diesen Film etwas zu oberflächlich. Die nötige Ernsthaftigkeit kommt einfach nicht rüber, der Humor allerdings auch nicht. Was unterm Strich bleibt, ist ein netter Unterhaltungsfilm den man sich mal anschauen kann aber keineswegs überzeugt.
Die schauspielerischen Leistungen, die ja bei der Story nicht unbedingt Höchstleistungen fordert, sind angemessen und durchschnittlich gut. „Sandra Bullock“ meistert ihre Rolle souverän wie gewohnt. Ob sie wirklich die passende Besetzung war, darüber lässt es sich gewiss streiten. Von ihrem Wesen her passt sie nicht wirklich zu einem Drama wie ich finde.
Was gelungen ist und zum Film passt, sind die Rückblenden in die Vergangenheit und Kindheit von „Gwen Cummings“. So erfährt man Stück für Stück, warum sie so geworden ist. Doch Spannung kann das auch nicht wirklich auslösen.
Zu guter Letzt die Umsetzung. An und für sich ist die Story gut, doch hätte man hier deutlich mehr rausholen können. Was „Betty Thomas“ letztendlich daraus gemacht hat, ist ein Produkt von der Stange, was nicht herausragt und gerade mal so ausreicht, um sich im Fernsehsessel angenehm berieseln zu lassen. Für mehr reicht es leider nicht.
Fazit:
Netter Film der einen kurzzeitig unterhält, aber nichts, was einem vom Hocker haut und was man unbedingt gesehen haben muss. So bewerte ich den Film mit einer Ausreichenden 5/10