Die Amerikaner schicken eine ihrer besten FBI-Agentinnen, Cindy, nach Hong Kong, um dort einen Fall zu lösen. Da Cindy kampferprobten ist und mehrere Jahr in Hong Kong lebte, hält man sie für die beste Wahl. Getarnt als Reporterin schleust sie sich in eine Firma ein, die Dreck am Stecken hat. Mit Hilfe eines echten Reporters, eines verdeckten HK-Polizisten und ihrer Freundin versucht Cindy, den Fall zu lösen.
Die nächste Ausgabe der beliebten Heftreihe "Cynthia kloppt sich durch ehemalige britische Kronkolonien" führt sie als importierte FBI Agentin zu einem großangelegten Geldfälscherring. ALs Medium hierfür dient ein Zeitungsverlag, der ja bekanntlich den unbestreitbaren Vorteil besitzt, über ein ausgezeichnetes Sortiment an Druckerpressen zu verfügen. Klar das man sich da doch locker als Vertreterin der schreibenden Zunft einschleichen und infiltrieren kann.
Naja, die Story ist wenig spektakulär, aber bei Eastern Streifen dient das ja eh meist nur zum Zweck, die Laufzeit zwischen den einzelnen Keilereien aufzufüllen, ist also wenig tragisch. Viel übler ist da, und das kennt man sonst aus Rothrock Vehikeln ja eher weniger, das sich dieser dusselige Slapstickhumor den man in Hong Kong ja gerne pflegt, stark eingeschlichen, dem die deutsche Synchro zudem mit der Spaß-mit-dem-Holzhammer dem geneigten Zuschauer endgültig KO haut. Was hier an Klamauk aufgeführt wird geht wirklich auf keine Kuhhaut und den Asia-Humor werde ich mein Lebtag nicht mehr verstehen.
Dabei ist es sehr schade, das einfach viel zuviel gequatscht und geblödelt wird, denn rein Martial Arts technisch gesehen ist das ein absoluter Top-Film von Miss Cynthia. Sie fährt wirklich tolle Moves auf, ist top beweglich und besonders der Kampf um und am Bambus Gerüst recht zu Anfang hats mir wirklich angetan. Da hätte man gern mehr an Fights gesehen, statt hier dämliche Subplots durchzuexerzieren.
Das Fazit kann man dann eigentlich fröhlich zu mindestens 50% aller Filme aus dieser Region und Drehzeit copy und pasten. Action hui, das Drumherum eine mittlere Katastrophe an Infantilität. Schade um die gute Action, die dabei fast untergeht.
6/10