Review

Undercover Sister

„Born To Fight“ ist ein weiteres Cynthia Rothrock-Vehikel aus den späten 80ern in dem die sie als Undercoveragentin mit herausragenden Kampfkünsten einen Geldwäschering in Hong Kong auffliegen lassen soll…

Sieht aus wie eine Mathelehrerin, schlägt zu wie Bruce Lee

Zwar ist „Born To Fight“ weder ein Höhepunkt des Hong Kong-Actionkinos noch in Cynthia Rothrocks Filmografie, dennoch kann man ihn sich als Fan von ihr oder allgemein solcher Handkantengeräte bedenkenlos angucken. Rothrock tut ihr Bestes, die Actionszenen sind kreativ und zackig aufgebaut, oft über Gerüste, Tische und Netze. Manchmal gefühlt mehr American Gladiators als Martial Arts. Die Geschichte vergisst man schnell, nichts ist jetzt allzu herausragend oder speziell. Da fehlen etwas Kante und Kontur. Aber man kommt gut durch, egal ob man voll konzentriert ist oder ihn nur nebenbei guckt. Den hätte ich damals aus der Videothek allein wegen Namen und Cover geliehen, eventuell sogar gekauft - und hätte danach sicher nicht mein Geld wiedererlangt. Immer noch deutlich besser als die Mehrheit von Rothrocks amerikanischen C-Produktionen. Schön ist auch die knackige Laufzeit vieler solcher HK-Produktionen - „Born To Fight“ ist da keine Ausnahme. 

Fazit: guter Hong Kong-Klopper besonders für Rothrock-Fans. Storytechnisch selbst für Martial Arts-Verhältnisse eher flach - actiontechnisch aber einwandfrei! 

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