Von den Machern von "Banned In America" stammt dieser ebenso unbedeutende wie billige umgesetzte Mondo mit ein paar Aufnahmen, in denen Leute vor laufender Kamera getötet werden: Die TV-Aufnahme einer Autoverfolgungsjagd in den USA, an deren Ende sich der Flüchtige mit der Schrotflinte in den Kopf schießt, ein Iraker, dem man mit der AK-47 ins Gesicht schießt, ein Geiselnehmer, dessen Headshot mehrfach hintereinander gezeigt wird usw. Auch der Selbstmord von R. Budd Dwyer darf nicht fehlen, er gehört schließlich in jeden noch so lausigen Mondoschrott. Vergleichsweise hartes Material, das allerdings schon zigmal vorher irgendwo zu sehen war.
Kommentiert wird ohne Mehrwert, wobei der Sprecher klingt wie ein 15-Jähriger Milchbubi, der versucht "badass" zu klingen wie Stallone in Die City Cobra (1986). Außerdem will man dem Zuschauer weismachen, dass 2001 die Welt untergeht... klingt bescheuert? Ist es!
Musikalisch gibt’s aggressiv-stressigen Hardcore/Gabber mit locker 200 BPM, der massiv zum lahmarschigen Pacing des Films kontrastiert und so deplatziert wirkt, dass es fast schon unfreiwillig komisch ist, besonders bei den minutenlangen Aufnahmen des abgetriebenen Fötus, den eine Schar Asiaten begafft.
Inkompetent umgesetzt und bei nicht mal einer Stunde Laufzeit abnormal langweilig.