Alle Kurzkommentare


6

Ziemlich amüsante Story um Gehirntransplantation und einen Geheimagenten a la James Bond, der gegen hübsche Frauen in stylischen Outfits kämpft.
Ein bisschen wie Doll Squad (1973) von Ted V. Mikels aber in unterhaltsam und mit mehr Budget!
Es gibt actionseitig ein bisschen pseudo Kung-Fu, eine längere Autoverfolgungsjagd und ein paar kürzere Shootouts zu sehen. EIne FSK 12 Freigabe würde dem Härtegrad wohl eher entsprechen aber was solls.
Die deutsche Snchro präsentiert genlialstes Schnodder-deutsch, vom allerfeinsten und rechtfertigt bereits die Sichtung dieses, auch im O-Ton, wirklich netten Exploiters.
Der Soudtrack ist gut gespielter Psychedelic Jazz Funk!
Insgeamt ein großer Spaß.

6

Kann mir schon vorstellen, dass der dem Quentin Tarantino gut gefallen hat. Es ist tatsächlich ein recht kurzweiliger Trash mit exzessiven Verfolgungsjagden durch das gleichermaßen geheimnisvolle wie lebhafte Manila und mit kessen Killermietzen in knallbunten Enterprise-Kleidchen und Lederstiefeln als sexy Handlangern einer Organhändlermafia. Die besonders schnodderige deutsche Version entwickelt mal wieder ein faszinierendes Eigenleben, aber genau diese herrlich debile Synchro wertet den Streifen auch noch irgendwie zusätzlich auf. Nur unser Agentenheld bleibt ein Hochstapler und eine Flachzange, weshalb dieser Part des Ganzen doch reichlich enttäuscht. Und obwohl als Exploiter für ein überwiegend maskulines Publikum konzipiert, verdeutlicht LIEBESGRÜßE AUS FERNOST doch die männliche Sorge über ein wachsendes weibliches Selbstbewusstsein in den frühen 1970ern.

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