Review

Tja, da haben wir's wieder mal, ein Pilot-Film für eine Serie, aus der nichts wurde, was für mich sehr gut nachvollziehbar ist...

Die Story ist sehr schnell erzählt: Eine Gerichtsmedizinerin, ein Mordfall, mehrere Verdächtige, ein weiterer Modfall, sprich, ein ganz normaler Krimi. Das hat man so gut wie jeden Abend in irgendeiner Serie, wie z.B. "Der Bulle von Tölz".

Am meisten stört mich an dem Film, dass er einige für die Handlung völlig unnötige Elemente beinhält, wie z.b. der Heiratsantrag des Freundes der dunkelhaarigen Kommissarin, der Subplot mit dem Verhältnis der verheirateten Gerichtsmedizinerin und den Streitereien mit ihrem Mann, usw. Das sind reine Lückenfüller, die aus einem normalerweise ca. 30 min. langen Krimi einen in Spielfilmlänge (ca. 90 min.) machen.

Die Schauspieler sind, nun ja, deutsche Schauspieler in einem deutschen Film. Man sollte sich allerdings nicht von den Leistungen von irgendwelchen Hollywood-Größen blenden lassen, denn solche Vergleiche anzustellen wäre unfair. Ich war mit den schauspielerischen Leistungen eigentlich ganz zufrieden. Besonders Karin Giegerich spielt für ihr Debüt ganz ausgezeichnet. Sonst, naja, wie gesagt, ich war zufrieden, aber nichts Überragendes.

Fazit: Einfallslose schon zig mal dagewesene Story, die aus einem 30minütigen Fernsehserien-Krimi durch Lückenfüller einen 90minütigen Fernsehfilm-Krimi macht. 1x und nie wieder...

3/10 Punkte

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