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3

Wenig Chrom und gar kein heißes Leder, nur langweiliger Jeansstoff. Ein Kleinkrieg zwischen einer Motorradbande und einer handvoll Soldaten müsste eigentlich zu richtig harter und blutiger Action führen, sollte man meinen, doch dieser uninteressante Biker Flick ist viel zu zahm und kommt darum mehr wie eine überlange Episode einer x-beliebigen Kabel-TV-Serie daher denn wie ein saftiges Stück 70er Grindhouse. Es wird über Autos gesprungen, Wagen werden von der Straße abgedrängt, Bad Guys stürzen von ihren heißen Öfen und im Finale wird mit viel Rauch und Knallkörpern hantiert. Alles recht harmlos. Es gibt weder eine Messerstecherei noch eine einzige wirklich scharfe Motorradbraut, dafür aber jede Menge Bandenklischees und einen furchtbar miesen Soundtrack.

4

Trash-Veteran Robert L. Frost, in Deutschland lediglich durch den §131-Western "Folterranch der gequälten Frauen" zu zweifelhaftem Ruhm gekommen, lieferte mit "Chrom und heißes Leder" einen Beitrag zur Post-"Easy Rider"-Bikerfilm-Welle ab, in dem ein US-Army-Offizier in die Rocker-Szene eintaucht, um den Mörder seiner Verlobten zu finden, der jedoch lediglich durch ein gaaaaanz klein wenig Ironie und gaaaaanz viel Humor der unfreiwilligen Art aus der Masse hervorsticht. Da es hier aber in Sachen Sex&Violence überraschend harmlos zur Sache geht, dürften wohl nur Hardcore-Fans des Bikerploitation-Genres diesem Billig-Reißer etwas abgewinnen können.

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