Review

NORTHMEN – A VIKING SAGA oder Ein Film im Trend des rohen Männergeschmacks!

Wikinger!
Barsche, bärtige Typen und immer gut für einen Kampf mit Axt und Schwert – hier auch mit Bogen!

NORTHMEN schwimmt mit auf der Welle des aktuellen Wikinger-Hypes!

Die Story ist so was von schlicht, dass man sie in zwei Sätzen erzählen kann:

An Schottlands Küsten gestrandete Wikinger entführen Königstochter, um eine Lösegeld zu erpressen. Von ritterlichen „Bluthunden“ des Königs übers Land gehetzt, werden die tapferen Nordmänner von einem „Martial Arts“ - Mönch unterstützt.

Die einfache Geschichte hat als hohen Gegenwert ein mitreißendes Unterhaltungspotential.
Da der komplette Film nur aus einer einzigen Verfolgungsjagd besteht, kommt es zu keinerlei Leerlauf – leider auch nicht zu irgendeinem Tiefgang.
Egal, es wird gerannt und gekämpft, dass die Knochen knacken.
Blutigere Einlage gibt es themenbedingt auch und diese bewegen sich schwertbreit an der Grenze zum 16er-Bereich (vor einigen Jahren hätte man hierfür ein18er-FSK-Siegel bekommen – es wird scheinbar liberaler!).

Die Actionszenen sind gut choreografiert und perfekt in Szene gesetzt worden.
Kratergroße Logiklöcher schmälern niemals den Entertainment-Faktor der rauen Geschichte.
Größer Spezialeffekt ist wohl die Location. Die in Südafrika abgedrehte Produktion sieht Schottland zum Verwechseln ähnlich.

Unterm Strich kann ich diese deutsch-schweizerisch-südafrikanische Ko-Produktion jedem Fan von schlichten und rohen Männerfilmen empfehlen.

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