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In den tropischen Wäldern im Südosten Asiens hat eine Terror-Organisation gefährliches Material gestohlen, um daraus eine tödliche Chemie-Bombe herzustellen. Das Ziel ist eine bald stattfindende Anti-Terror-Konferenz. Captain Max Randall (Mark Dacascos) wird damit beauftragt, den Extremisten das Handwerk zu legen. Gemeinsam mit seinem kampferprobten Team aus US-Marines infiltriert der Kommandant das Lager der Guerillas und tötet dabei den Sohn des Terroristen-Führers Sayid Nassif (Dan Corbe). Als Racheakt entführt die radikale Gruppierung die Tochter von General Hank Wallace (Treat Williams). Nun ist es an Randall und seinen Elitekämpfern, nicht nur die unschuldige Jenna (Sofia Pernas) aus den Fängen ihrer Kidnapper zu befreien, sondern auch den terroristischen Aufstand endgültig niederzuschlagen.

In den 70er/80er Jahren wurden zu Hauf Söldnerfilme gedreht, welche seinerzeit das Publikum noch "begeisterte" ("Wildgänse"; Chuck Norris' Heldentaten... und schlimmer). Aber 2014 in die selbe Kerbe zu schlagen - einzig mit verbesserter Technik betreffs Bild- und Tonqualität - ist nur noch beschämend.
Angefangen mit der überaus simplen Story, über fast pausenloses Geballere, unlogische Abhandlungen bis zu Pappi's Meisterschuss im Finale ist alles nur eine Aneinandereiung von Kitsch und Schnulze. Dialoge, Schauspielerische Leistungen und Mimiken = 0-8-15. Ein lieblos herunter gedrehter Streifen, den niemand braucht.

Ich persönlich habe mir "Operation Rogue" vorgeknüpft, weil ich Mark Dacascos ("Crying Freeman" / "Drive") in guter Erinnerung hatte.
Voll enttäuschend das er sich nun für vorliegenden Schund her gibt.
Mir kamen die 88 Minuten ewig vor, denn alles wiederholte sich und langweilte. Happy End für die Hauptakteure war ja klar. Zwischendurch trafen auch mal zwei Schüsse der Bösen und die Opfer wurden gefühllos (siehe schauspielerische Leistungen) hingenommen.
Die eizige weibliche Rolle für "meine Kleine" (Jenna, die Tochter vom General) sollte wohl auch noch was Besonderes sein. War bei der Navy und kann selbst für sich sorgen (grien). Aber ihr Max ballert sie - mit Hilfe tapferer Mitläufer - wieder raus. Das Ganze dann umgekehrt. Wie gesagt: alles wiederholt sich...

Fazit: Eingefleischte Kritiker würden sich schonend dahingehend äußern wie "kurzweilige Unterhaltung für Ballerspielliebhaber"...
Ich aber warne vor vertaner Lebenszeit und dem Ärger über sich selbst danach, weil hier gar nichts unterhält, sondern nur nervt.
...und ich ärgere mich zudem, weil es in der Punktevergabe keine Möglichkeit gibt auch ins Minus zu gehen!

mindestens -2 / 10

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