Review

Ich weiß wirklich nicht, was ich von "Mermaid In A Manhole" halten soll. So ein seltsamer Film!

Er ist trotz seiner Laufzeit von nur knapp 60 Minuten ziemlich langweilig. Die Geschichte dümpelt so vor sich hin und würde vom Inhalt grade mal für ne halbe Stunde reichen.

Aber er ist eklig, richtig eklig! Und das ist der Sinn dieses Films. Er soll schocken. Und das kann er ohne Zweifel. Wenn die Meerjungfrau allmählig immer mehr aufquillende Geschwüre bekommt, welche dann auch unter großen Schmerzen aufplatzen. Aber das war es dann ja noch nicht. Der Maler, der die Meerjungfrau gefunden hat, fängt den verschieden farbigen Eiter in Gläsern auf und malt damit das Objekt seiner Begierde. Auch wenn er am Ende des FIlmes ihre Leiche in handgerechte Stücke zerlegt, schlägt dem Gorehound das Herz etwas höher.

Auch die Dramatik ist zu erkennen, wenn der Maler das BIld der Meerjungfrau fertiggestellt hat, doch durch ihre Metamorphose gezwungen ist ihre Leiden mehr und mehr auf seinem Werk zu verewigen. Mit ihrem Blut und Eiter. Sie bleibt nur solange am Leben um es ihm zu ermöglichen sein Werk zu vollenden.

Aber was den Film wieder runterzieht ist die unglaublich schlechte Original-Synchro. Kaum ein Wort stimmt wirklich mit den Lippen überein. Da ertönen mal Schreie, ohne dass jemand den Mund aufmacht und ähnliches...

Also alles in allem ein merkwürdiger Film mit Stärken und Schwächen. Er ist Feingeistern nicht zu empfehlen wegen der Effekte und Gorehounds nur bedingt wegen der Geschichte und Dramatik.

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