Ein Maler findet in der Kanalisation eine kranke Meerjungfrau, die er bei sich zu Hause in der Badewanne Gesund pflegen will. Ihr Zustand wird aber immer schlechter und ihre Pusteln, die sie am ganzen Körper hat, werden immer größer.
Besagten Ekzeme platzen dann irgendwann auf und später kotzt die Holde auch noch Würmer.
Die Story dieses Kurzfilms (Dauer ca. 45 min.) ist als sehr monoton und simpel, wobei sich die ganze Handlung nur auf den "Verfall" der Meerjungfrau beschränkt. Aber weder davon noch von den schauspielerischen Leistungen will ich jetzt reden, sondern vielmehr von dem Ruf, den die GUINEA PIG-Reihe hat und der Unmengen an GORE , SPLATTER , GEWALT , PERVERSION ... erwarten lässt.
Aber all dies sollte man sich aber NICHT erwarten, denn so richtig brutal ist hier kaum etwas.
Die spritzenden Eiterbeulen der Nixe sind zwar einigermaßen eklig, die Würmer, die aus ihr rauskommen sind aber dagegen schon wieder weniger spektakulär. Dass der Maler dann ein Bild mit dem Eiter der Meerjungfrau, hört sich auch viel ekliger an als es dargestellt wird.
Darüber hinaus sind alle Effekte, die Hauptsächlich aus latzenden Pickeln in Großaufnahme bestehen, nur Mittelmaß und wirken teilweise sogar billig.
Positiv ist aber die düstere, pessimistische Stimmung, die der Film aufkommen lässt, außerdem kommt das "Leiden" der Nixe gut rüber.
Ansonsten aber eigentlich nicht wirklich was für Splatter-Freunde. Der Film geht definitiv nicht als "Sicko" durch, da er von der Stimmung her viel zu unintensiv und von den Effekten her viel zu undrastisch ist.
Nur absolut Zartbesaitete werden den Streifen "krass" finden.