Alle Kurzkommentare


8

Diese scheußlich-schöne Mischung aus Meerjungfrauenmärchen und Ekelhorror besticht durch ihre eigenwillige Splatter-Ästhetik. Nur die Japaner, die auch in der furchtbarsten Todesart noch etwas Schönes erkennen, konnten eine solch tragische Liebesgeschichte um Qual, Siechtum und Wahnsinn ersinnen, in welcher ein zunächst makelloser Frauenkörper zusehends von pulsierenden und krebsartigen Gewächsen zerfressen wird, die zerplatzen und den Eiter in allen Regenbogenfarben durch die Gegend verspritzen, dass selbst die Metamorphose der cronenbergschen Brundlefliege dagegen noch appetitlich erscheint. In ihrer Wirkung erreicht diese Folge fast das schockierende Level der ersten 2 Episoden, ist aber dramaturgisch und auch vom künstlerischen Standpunkt aus die Beste von allen und hätte mehr Beachtung verdient.

7

Geschwüre am ganzen Körper, die auch noch aufplatzen, Würmer werden ausgekotzt, Eingeweide werden abgstossen und am Schluss gibt es noch ein paar Splatterszenen. Da wird sogar jedem hartgesottensten Splatterfan komisch im Magen. Aber das macht nichts, denn das ist Guinea Pig. Sie fasziniert mit ihrer Provokation, ihren genialen Effekten und einer grotesk komischen Atmosphäre. 7/10

6

Mermaid in a Manhole erzählt eine echt bescheuerte Story von einem Künstler, der in der Kanalisation eine kranke Meerjungfrau findet und mit nach Hause nimmt. Dort wird sie immer kranker und ist am Schluss über und über mit sabbernden, aufplatzenden Geschwüren bedeckt. Vergesst also die Story, dies hier ist Guinea Pig,und zwar eine der besseren Episoden. Dies wegen der F/X, die sind wieder einmal eine Klasse für sich! Die aufplatzenden Geschwüre sehen ziemlich echt aus und die Würmer, die die Meerjungfrau in grossen Mengen auskotzt sind sicher auch nicht jedermanns Sache. Ich rate Euch also,nichts zu essen, während Ihr diesen Film anschaut, es wäre nämlich möglich,dass es Euch wieder hochkommt!

Kritik verlinken oder schreiben
Details
Ähnliche Filme