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In dem Film Mikey geht es um den 9 Jahre alten Jungen Mikey, der seine Pflegefamilie ermordet hat, aber wegen seines unschuldigen Aussehens und seiner Schauspielkunst von niemandem verdächtigt wird und so schnell eine neue Pflegefamilie findet. Mikey neigt zu heftigen Wutausbrüchen teilweise verbunden mit Gewalt und keienr weiß genau warum er das tut, es wird allerdings vermutet das seine richtigen Eltern ihn mishandelt haben. Als Mikey von seiner Pflegemutter bestraft wird, weil er verbotenerweise Feuer in der Garage gemacht hat wirft er ihr kurzerhand einen Föhn in die Badewanne, seine Pflegeschwester schmeißt der junge in den Pool um sie zu ertränken und seinen Pflegevater schlägt er mit einem metallernen Baseballschläger zusammen, das ist eine Eröffnung für einen Film wie man sie sich nur wünschen kann. Als später die Polizei am Tatort eintrifft finden sie Mikey als einen verstörten kleinen Jungen, der den Mord an seiner Familie mitansehen musste, in einem Wandschrank versteckt, niemand vermutet das der Junge vielleicht ein brutaler Killer sein könnte. Aufgrund seines schier unbegrenzten Könnens als Schauspieler und seinem kindlich unschuldigen Auftretten schafft Mikey es bald eine neue pflegefamilie in einer anderen Stadt zu finden. Kaum dort angekommen freundet er sich auch sofort mit dem Nachbarsjungen an und verliebt sich in dessen große Schwester, die allerdings Leider schon einen Freund hat. Nachdem Mikey Versuch dem Nebenbuhler die Schuld am Tod der Katze von seiner Angebeteten zu geben, indem er ihr (der Katze) das Genick bricht und sie hinter dem Autoreifen seines Konkurrenten platziert, daran scheitert das ihm vergeben wird, entscheidet sich der clevere Junge für ein bewährtes Mittel, er schmeißt das Radio in den Whirpool seines Rivalen während dieser darin sitzt. Wieder wird Mikey anfangs nicht beschuldigt schließlich ist er ein Musterjunge der alten Damen die handtasche aufhebt wenn diese gefallen ist. Nur Mikeys Lehrerin wird stutzig sie sieht eine Verbindung zwischen dem Mord an Mikeys ersten Pflegeeltern und dem jetztigen "Unfall". Auch Mikeys "Mum" bemerkt Mikeys Tat, allerdings erst als dieser schon fest den Plan gefasst hat sie umzubringen und diesen auch schon in die Tat umzusetzen versucht. Mikey tötet ausserdem noch seinen Schulrektor und seine Lehrerin als diese Versuchen ihn aufzuhalten seine neue Familie zu töten. Als letztes zündet Mikey das Haus seiner Familie mitsamt seinem neuen Dad an. In den Trümern des Hauses werden die Überreste von 4 Erwachsenen Menschen und einem ca. 10 Jahre altem Kind gefunden. Einige Tage später taucht in einer anderen Stadt ein Junge auf, er hat Amnesie und erinnert sich nichteinmal mehr an seinen Namen, zumindest tut er so, denn der Junge ist Mikey. Der Film überzeugt nicht durch unglaubliche Spezial-Effekts und auch nicht durch explizite Gewalt und erstrecht nicht durch ein überraschendes Ende, aber in der unglaublichen Art wie Mikey dargestellt wird und durch nicht vorhandene Logiklücken innerhalb des Filmes kann dieser Film Punkte sammeln. Es ist dem Film neben der zweischneidigen Darstellung von Mikey auch gelungen die typischen Hollywood Klischees von Kindern zu zerstören indem er diese zu Mikeys Maskerade macht und ihm in Wircklichkeit ein ganz anderes, viel brutaleres Wesen gibt. Stellenweise läuft der Film im Mittelteil etwas schleppend und sorgt zeitweise für Langeweile, alles in allem aber ein gelungener Film mit einer gehörigen portion Spannung am Ende.

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