5
Was hier als "krank" betitelt wird, von den meisten Kritikern, ist in Wahrheit eine Groteske. Eine Groteske wie sie nur aus dem Hong Kong Kino der 1980er und 1990er stammen kann. Und wenn Wong Jing seine schleimigen Finger im blutigen Spiel hatte, dann ist sowieso Remmi Demmi angesagt. Denn der Meister der vielen Genres legt sich nie auf eines fest. Er bietet in einem Film alles an was er sich so ausdenkt, und heraus kommt für westliche Verhältnisse ein Ad Absurdum. So geschehen z.B. bei God of Gamblers mit Chow Yun Fat, Fight back to School mit Stephen Chow oder Raped by an Angel mit Simon Yam. Man kann sich die Hände reiben, oder diese Filmklasse meiden. Ich finde sie herrlich, obwohl ich bei diesem Erotik-Folter-Comedy-Bastard nicht so ganz überzeugt wurde. Mir fehlt es an Spritzigkeit und an wirklichem Cat 3 Feeling! Fazit.: unterhaltsam, aber nicht die Königsklasse des Trashfilms!
5
Wie so oft bei Fortsetzungen wird das Original qualitativ nicht mehr erreicht. Es wäre ja auch schwer gewesen, den ersten Teil in Punkto Einfallsreichtum noch zu überbieten. Stattdessen wirkt der thematisch ähnliche Teil 2 recht langatmig. So versumpft die naive Story über Männerfreundschaft und Verrat in epischer Hochglanzerotik (zugegeben: lecker anzusehen) und die dünne Handlung erzeugt nur selten Spannung. Selbst der interessante Hintergrund des Schurken, der als Kind misshandelt wurde (Achtung: Motiv) geht fast wirkungslos unter. Oft geschehen die herbsten Exzesse auch nur außerhalb des Bildes und werden bloß der Phantasie des Zuschauers überlassen. Trotzdem hält dieser erotische Softporno aber noch genügend Gewalt und Sadismus parat, um jeden Fan von Folterorgien zu unterhalten. 5 von 10.
6
Ein ziemlich hartes Cat.lll-Sicko-Filmchen aus asiatischen Gefilden, das nicht an Sex- und Folterszenen spart. Man darf zum Beispiel bewundern (wenn man das so nennen kann), wie ein glühender Stahlpenis einer Frau in die Muschi gerammt wird. Zudem finden noch einige Schwertkämpfe statt, bei denen es nicht minder blutig zu geht. Trotz dieser Perversitäten, hat der Film einen gewissen Reiz. 6/10