Review

John Carpenter kann es doch noch, nämlich noch gute Filme drehen. Vampire ist ein Film ganz nach meinem Geschmack.

Jack Crow (James Woods) ist Mitglied der vatikanischen Vampirjäger. Nachdem sie ein weiteres Haus von Vampiren säubern können, macht die ganze Gruppe eine Party mit Alkohol, Nutten und was halt alles so dazugehört.
Die Party wird empfindlich gestört von dem Vampir Valek, einen so genannten Meister. Er bringt fast die ganze Crew um, bis auf Crow, seinem Kollegen Montoya und eine Nutte, welche von Valek gebissen wurde. Zurück bei ihrem Auftraggeber erfährt Crow, dass Valek auf der Suche nach dem schwarzen Kreuz ist, um unglaubliche Macht zu bekommen. Crow und Montoya versuchen Valek aufzuhalten, doch sie haben den Verdacht, dass schon innerhalb ihrer Organisation ein Verräter steckt...

Meiner Meinung nach ein gelungener Vampirfilm von John Carpenter. Obwohl die Vampire hier nicht allen Gesetzen gehorchen, die man sonst kennt, z.B. Angst vor Knoblauch und Kreuzen, gefällt der Film. James Woods spielt den coolen Anführer der Bande, und auch die anderen Darsteller argieren ganz gut. Die Effekte stammen aus der Hand der bekannten KNB-Group und sind wiedereinmal hervorragend, auch wenn der Film nicht unglaublich blutig ist, aber einige nette Szenen sind schon dabei und erfreuen auch den Gorehound. Die Story ist recht einfach gehalten, tut der Filmfreude aber keinen Abbruch. Wer Leif Jonkers Darkness kennt, kann gewisse Ähnlichkeiten zu Vampire nicht abstreiten, aber wohl hat Carpenter von Jonker geklaut.
Wie in jedem Carpenter Film sollte man auch hier wiedermal auf die sehr gute Musik hinweisen.

Fazit: Ein gelungener Vampirfilm von John Carpenter, der jeden Carpenter- oder Vampir-Fan zufriedenstellen sollte.

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