Ich hatte meine Zweifel.
Wieder ein glatter Actionfilm in der Flut von glatten Actionfilmen, die seit Jahrzehnten auf uns Fans niederprasseln?
Und dann noch die Sache mit Hund, ernsthaft?
Was bin ich froh, drangeblieben zu sein. Der Film ist nicht nur optisch schick und actionmäßig ein Hit, auch die Schauspieler sind gut. Allen voran Keanu Reeves, den ich das erstem Mal 1991 in "Gefährliche Brandung" wahrgenommen habe. Der Schauspieler ist als John Wick eine coole Nummer, der jedoch schön leidensfähig ist wie Bruce Willis ins seinen besten "Stirb langsam"-Zeiten. Das soll bedeuten, hier kommt kein unverwundbarer Supermann daher, nein, Reeves teilt aus und steckt ein, und das tüchtig!
Die Storyline ist gespickt mit absurden Einfällen (Stichwort: Das Hotel der Killer) und bietet alles, nur keinen Leerlauf.
Hier wurde alles richtig gemacht.
Ich freue mich auf den zweiten Film mit diesem "John Wick", der so scharf daherkommt wie ein Menthol-Bonbon gleichen namens.
Fazit:
Eine Achterbahn mit einem "Hunde-gut-alles-gut"-Ende, das passt und nicht kitschig ist.