Der erste Teil von Sergio Leones Dollar-Trilogie ist auch gleichzeitig der Beginn des Italowestern-"Wahns", denn danach wurden bis Anfang der Siebziger unzählige Italowestern in Italien, Spanien und Frankreich produziert.
Bis auf die Filme von Sergio Leone, Sergio Corbucci und Sergio Sollima kann man aber die meisten einfach nur vergessen.
Die Filmmusik für "Für eine Handvoll Dollar" schrieb Ennio Morricone, der hier seinen ersten bekannten Auftritt hatte.
Sergio Leone und Ennio Morricone kamen zusammen, da sie früher in die gleiche Schule gingen.
Clint Eastwood bekam hier zum ersten Mal sein Markenzeichen verpasst, Poncho und den halben Zigarillo, und wurde damit weltbekannt.
Für das alles diente "Für eine Handvoll Dollar" als Startschuss.
Die Story ist wie bei den meisten Italowestern ziemlich einfach gehalten und mit viel Galgenhumor gespickt:
Der Mann ohne Namen spielt in einem mexikanischen Wüstenkaff zwei Gangsterbanden geschickt gegeneinander aus.
Die Schauspieler, die hier meist ihren ersten großen Auftritt hatten, können ihre Rollen sehr gut rüberbringen.
Fazit: Starkes Debüt von Regielegende Sergio Leone, das zwar noch nicht die Perfektion von "Zwei Glorreiche Halunken" oder "Spiel mir das Lied vom Tod" erreicht, aber wie die anderen Filme KULT ist und daher 10/10 Punkten verdient hat! Ebenfalls beachtlich ist, dass der Film nur 100.000 Dollar gekostet hat und Clint Eastwood für seinen Auftritt nur 20.000 Dollar bekommen hat, was heute wenig ist und früher auch schon wenig war.
Trotzdem hat es sich ausgezahlt...