Der damals noch sehr junge "Frank Booth" Dennis Hopper legte mit "Easy Rider" ein sehenswertes Regiedebüt hin. Ausnahmsweise mimt er mal keinen fiesen Bösewicht sondern einen Hippie mit Cowboyhut und Motorrad, der sich zusammen mit einem Kumpel, gespielt von einem coolen Peter Fonda (der hier ja auch als Produzent aktiv war) mit Sonnenbrille, auf den Weg nach New Orleans macht.
Coole 60er Jahre Mucke (unter anderem "Born to be wild" von "Steppenwolf"), ein saufender Jack Nicholson als Stammkunde im Knast, viele Drogen und wunderschöne Aufnahmen vom sonnigen Kalifornien, Louisiana und Arizona (man nehme nur den traumhaften Sonnenuntergang vom Monument Valley), das macht den Hippie Kultfilm "Easy Rider" aus.
Dennis Hopper hat mal gesagt "Wenn ich heute noch Drogen nähme, wüsste ich nicht, wer ich selbst bin, Frank Booth oder Micky Maus." Früher hat er wirklich Drogen genommen und solche konsumiert er auch im Film, und nicht zu knapp". Er wird fleißig geraucht, sich schon gleich zu Beginn Koks reingepfiffen und nicht zu vergessen die Hippie Droge Nr. 1: LSD. Was wäre denn der Hippie Kultfilm schlechthin ohne Acid?
Morgens ein Joint und der Tag ist dein Freund.
"Easy Rider" sollte man auf jeden Fall gesehen haben. Der Film ist vielleicht nicht ganz so gut wie manche sagen, aber schlecht ist Hoppers Regiedebüt mit Sicherheit nicht.
"Easy Rider" hat was.