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Man schmeckt das Benzin, den Aspahlt, die Freiheit, das Blut

Amerika, Land der unbegrenzten Freiheiten, der Motoren und Chopper,
"Easy Rider" ist ein kostbares Relikt, nicht nur für Biker und Rocker.

Weite Landschaften, der Geruch der Harley und der Strasse unter der Nase,
ein Gefäß der Nostalgie, wie ein staubige, zerbrechliche Vase.

Das Lebensgefühl einer ganzen Generation, eine Bewegung gegen die Masse,
allein der Soundtrack ist ein Klassiker voller Gefühl und Klasse.

Born to be wild, Steppenwolf fangen ein was man sonst selbst erleben muss,
vom ersten Aufheulen des Auspuffs bis zum schockierenden letzten Schuss.

Rebellen sind im Land der unbegrenzten Möglichkeiten vielleicht doch nicht so gern geseh'n,
auch ohne Harley in der Garage kann man diese Ode von Herzen versteh'n.

Ein Roadmovie voll erhabener Schönheit und scheinheiliger Pracht,
im Hintergrund immer eine Skepsis, ja Angst wacht.

Drogentrip und Selbsterfüllung voller Hindernisse und Mut,
wenn er zieht, dann wirken seine Gefühle wie eine ölige Flut.

Schon damals sicher nicht ohne Längen, nicht ohne Fehl und Tadel,
trotzdem fuhr danach kaum einer mehr mit dem Radel.

Fonda, Hopper, Nicholson - kantige Typen auf heißen Öfen,
nicht gern gesehen auf den feineren Festen und Höfen.

"Easy Rider" muss man fühlen, muss man schmecken,
wenn du ihn liebst, ist es wahrscheinlich, dass du noch heute wirst anecken.

Kein leichter Film, keine simple Huldigung der Staaten,
sucht man einen besseren Bikerfilm, kann man noch warten.

Fazit: "Easy Rider" ist einer der authentischsten und wichtigsten und pursten Filme über Amerika, seine Highways, seine Bewohner, die Freiheit und das Fehlen dieser. Nicht nur für Motorradfahrer ein absolutes Muss. Zumindest einmal im Leben. Es gibt kaum Vergleichbares.

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