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Ein Film der direkter nicht sein könnte. Die Problematik Drogenkonsum, hemmungsloses Sexleben und so ziemlich jedes Thema was Teenager noch betrifft wird in dem Film kompromisslos behandelt. Und dies in einer Mischung aus Sympathie und purer Egomanie, soll im Detail heißen das die Charaktere teilweise so selbstbedacht handeln das man glaubt die Drogen hätten sie ihrer Gefühle beraubt. Das ist keinesfalls als Kritik zu verstehen, da dieses berechenbare, ja fast schon kalte Verhalten nicht fern ab der Realität ist. Man erkennt deutlich das die Prämissen nicht, wie bereits erwähnt in der Nächstenliebe, sondern dem konsumieren der nächste Droge liegen. Ich möchte nicht das Gefühl erwecken das es sich bei dem Film um ein Sozialkritisches Werk handelt, welches mit dem Zeigefinger auf allerlei Jugendprobleme verweist. Es ist zwar Zweifelsohne Kritik untergebracht, jedoch ist diese in ein Kostüm aus Sarkasmus verpackt. Des weiteren gesellt sich ein brillant spielender James Van Der Beek hinzu, der beweist das er auch abseits seiner „netter Junge“ Rolle zu anderen, sehr gelungenen Charakteren fähig ist. Auch die restliche Schauspielriege weis zu überzeugen. Jeder der Figuren ist leicht überzogen gespielt, was perfekt zu dem Charme des Films passt und auch sicher gewollt ist, da die Klischees dadurch verstärkt zum Ausdruck kommen, Auch die Erzählweise des Films weis durchgehend zu überzeugen und ist angenehm erfrischend.
Letztlich kann man sagen das es sich um eine wahre Perle der „Teeni-Filme“(man verzeihe die Bezeichnung) handelt. Ausnahmslos interessante Charaktere, Geschichten und Präsentation. Die Klischees der Jugend werden in einer Mischung aus ansprechendem Humor und Kritik gezeigt.

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