Review

"Partyalarm" ist eine durchschnittliche Komödie von Comedy-Veteran David Zucker (Scary Movie 3), die dennoch ein paar gute Lacher hat.

Jack Taylor (Terence Stamp) möchte man nicht als Chef haben. Dem ahnungslosen Recherche-Mann Tom Stansfield (Ashton Kutcher) wird die Ehre zuteil, auf die Eule namens O.J. des Chefs aufzupassen, obwohl der Junge sich das ganz anders vorgestellt hatte. Denn eigentlich war er auf einen Abend mit des Chefs Tochter Lisa (Tara Reid) gefasst, der er schon länger hinterher träumt. Doch nachdem Jack Taylor sein Haus verlassen hat, fängt das Chaos erst richtig an...

Von Ashton Kutcher (So was wie Liebe) spult seine übliche Comedy-Tour ab, was er nicht schlecht macht, da er einfach sympatisch wirkt. Abgesehen von ihrem mehr als ansehnlichen Äußeren hat Tara Reid (Wicked Prayer) es bisher stets perfekt verstanden, sich geeignete Rollen auszusuchen, wenn man von "Alone in the Dark" mal absieht. Und ihr Part in "Partyalarm" ist einer davon. Terence Stamp (Elektra) markiert bis kurz vorm Ende den harten Knochen, wobei er aber auch durchaus komisch wirkt. In Nebenrollen machen dann noch Michael Madsen (Kill Bill Vol. 2) und Carmen Electra (Baywatch) Kutcher den Job schwer.

Eins gleich vorweg: In "Partyalarm" bekommt man weder was wirklich Neues noch was wahrhaft Originelles zu sehen! Dennoch schafft es der Film in der einen oder anderen Szene echte Lacher aus einem hervorzulocken. Dazu gehören u.a. die O.J.-Namensspielerei, die Kommentare von Terence Stamp sowie die Pinkel-Attacke von Michael Madsen. Leider wird der Film gegen Ende etwas gefühlsduselig, auch wenn ein Happy-End in einem solchen Film nicht vermeidbar ist. Auch gibt es weniger gute Gags, wo z.B. Behinderte und Farbige durch die Kacke gezogen werden. Natürlich vermeidet es auch dieser Film nicht, mehrere Fäkal-Gags vom Stapel zu lassen, die einem auf Dauer zum Halse raus hängen.

Kurz und bündig: "Partyalarm" ist eine nette Komödie für einen lustigen Abend! Nicht mehr und nicht weniger!

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