Review

Ashton Kutcher's reichlich misslungener Versuch, auf das Haus seines Chefs aufzupassen.

Story:
Tom Stansfield (Ashton Kutcher) ist der typische nette Typ von nebenan - in der Firma versucht er jedem einen Gefallen zu tun, um möglichst gut dazustehen. Als es um eine Autorenstelle geht, kommt er gar nicht dazu, seine Vorschläge seinem Chef Jack Taylor (Terence Stamp) zu unterbreiten, sondern provoziert durch eine ungeschickte Bemerkung sogar noch den Rausschmiss der Sektretärin. Doch als Jack geschäftlich verreisen muss, bietet sich die Gelegenheit zu beweisen, was er so alles drauf hat. Auf Wunsch von Jack's Tochter Lisa (Tara Reid) soll Tom auf das Haus aufpassen. So hofft er, endlich seiner Angebeteten einen Schritt näher zu kommen, doch die ist an besagtem Abend gar nicht da und Audrey und ihre Freunde fallen auch noch ins Haus ein. Da ist Chaos vorprogrammiert...

Das ist mal wieder eine Komödie ganz nach meinem Geschmack: Kurz, knackig und voller Slapstick, ohne großartiges Dialoggefaßel und Geschnulze. Es macht einfach Spaß dabei zuzusehen, wie Ashton Kutcher immer mehr die Kontrolle über das Haus verliert und nach und nach alles zu scheitern droht.

Dabei folgt eine peinliche Situation der Nächsten, ohne dass zwischendurch der Fuß vom Gaspedal genommen wird. Spätestens wenn Eule O.J. auf Koks ist, gerät die Sache endgültig aus den Fugen. Die Gags sind dabei ziemlich alle im unteren Niveaubereich angesiedelt und tragen deutlich die Handschrift von David Zucker, der ja auch für Klassiker wie "Die Nackte Kanone" oder "Top Secret" zuständig war.

Ashton Kutcher spielt auch hier wieder die Rolle, die einfach am besten zu ihm passt. Als leicht trotteliger Underdog kommt er einfach am sympatischsten rüber. Tara Reid darf wie immer gut aussehen, viel mehr kann (und muss) sie halt nicht. Immerhin ist so eine Rolle wesentlich glaubwürdiger als die Archäologin in "Alone In The Dark". Terence Stamp schließlich kann als eiskalter Ekel punkten und bringt seinen Part mehr als glaubwürdig rüber. Die übrigen Darsteller - u.a. Carmen Elektra in einer kleinen Nebenrolle - ergänzen das Trio unauffällig, aber kompetent. Die Musik geht ebenfalls in Ordnung, da hier nicht nur Chartmucke präsentiert wird.

Fazit: Wer sich einfach mal knapp 80 Minuten sinnlos unterhalten will, ist hier genau richtig. "Partyalarm" erhebt zu keiner Sekunde den Anspruch, ernst zu sein. Genau das richtige nach einem stressigen Arbeitstag.

9 von 10 Punkten

Details
Ähnliche Filme