Der nette Verlagsangestellte Tom Stansfield hat als Boss einen echten Tyrannen, der das Leben der Mitarbeiter zur Hölle macht. Zu dumm das sich Tom gerade in Lisa Taylor, die Tochter des bösen Chefs, verliebt. Als sie ihn dann plötzlich bittet, den Aufpasser für das Haus von ihr und ihrem Vater zu spielen, da sie sonst keine Party machen darf, sagt er natürlich sofort zu. Leider hat er das ganze ein bisschen falsch verstanden, den die Party findet nicht im Haus der Taylors statt,... wie er denkt.
Ich glaube langsam ich komme mit den modernen Komödien nicht mehr klar. Wenn selbst Ikonen wie David Zucker nur noch Flachkalauer im leider anscheinend modernen Pinkel- und Minderheitenwitzen produzieren, dann möchte ich doch dringend wieder meine nackte Kanone DVD´s mal wieder auf Hochglanz polieren. Ashton Kutcher und Tara Reid sind jetzt dann auch nicht unbedingt meine liebsten Darsteller, aber bei dem Script hätten auch Louis de Funes zusammen mit Sandra Bullock keine Chance gehabt zu glänzen.
Gute Witze gibt es nur ganz wenige und die zarte Romanze zwischen Tom und Lisa bremst das ohnehin schmale Niveau der Komödie zusätzlich aus und ist sowieso aus dem Kitschbaukasten einfach zusammengebaut. Viele der Nebencharaktere, die den ungewollten Vogelsitter Job stören, sind zudem einfach nur nervig, auch wenn sie wohl humoresk rüberkommen sollten. Die Sekretärin mit ihrem Proll-Freund, der schmarotzende Sohn des Hause und selbst Michael Madsen macht sich als urinierender Gangster eher selbst zum Affen.
Das am Ende alle Plotten zum guten Ausgang geführt werden, kann man schnell erahnen. Viel mehr gibt die dünne Geschichte ja fast auch nicht her. Wem das Gagniveau von American Pie Teil 19 gefiel, kann sich hier gern mal rantrauen, aber guter Humor sieht für mich zumindest ganz anders aus.
3/10