Taken 3 (2015)
( " I will look for you, I will find you and I will kill you " / Taken 1)
Nach diesem Motto geht der noch nicht "ergraute Wolf" Liam Neeson auch diesmal und hoffentlich auch zum letzten Mal wieder vor. Nicht das er diese Rolle nicht drauf hätte, nein, und der Film ist auch kein Ausfall, dafür sorgen allein schon die flotte Inszenierung und eine handvoll gut aufspielender Mimen, wie z.B. Forrest Whitaker als Detective Frank Dotzler, Leland "Alien" Orser, Sam Spruell als ekelerregender Gangsterboss Oleg und nicht zuletzt der große Ire Neeson als Vati Mills. Action und Sound sind zufriedenstellend, die Story ist allerdings dann doch so langsam mehr als ausgelutscht. Vielleicht sollte man gerade Neeson und Whitaker lieber wieder Charakterrollen geben und sie nicht in weiteren durchwachsenen Taken-Aufgüssen leicht "verheizen". Hier aber muss sich Papa Mills (Liam Neeson) noch einmal faust-und bleihaltig gegen eine Bande bösartiger Burschen und den neuen Lover seiner soeben getöteten Exfrau (Famke Janssen) behaupten. Der Mord wird geschickt Mills in die Schuhe geschoben und schon bald klebt ihm Detective Dotzler (Forrest Whitaker) an den selbigen, während Liam das tut was er halt so tut, sich ebenso an Fersen heften und für ungeplant vorzeitige Ableben in Reihen der Schandtätler sorgen. Innovationspreise bleiben in der Vitrine, aber zum einmal....ääääh...ein reiner "One-Look-Film":
6 von 10 Einschusslöchern