Der Film zeigt, wie man aus einem begrenzten Schauplatz (Minengebiet) einen maximalen Spannungsfilm machen kann.
Bitter nur, dass der Film auf wahren Begebenheiten beruht.
Und dabei hätte ich beinahe nach 20 Minuten abgeschaltet, denn die Einführung mit den kalauernden Soldaten war mir fast ein wenig zu geschwätzig und hin und wieder zu flach (Männerhumor inklusive Tripper).
Doch dann packt der Streifen zu und lässt einen bis zum Abspann nicht mehr los. Dramatik und Spannung pur - und alles kommt so echt rüber. dass man mitfühlen kann.
So ist KILO TWO BRAVO einer der wenigen Antikriegsfilme, die gänzlich ohne einen sichtbaren Gegner auskommen und dennoch ihre Wirkung auf das Gemüt nicht verfehlen.
Ein aufrüttelnder Film war es ebenfalls, da ich mich im Nachgang im Internet über das Thema "noch nicht gefundene Tretminen" schlau gemacht habe. Ein Thema, das mich zusätzlich entsetzte!
Ich kann den Film uneingeschränkt empfehlen - doch zimperlich darf man nicht sein, denn die Verletzungen durch die heimtückischen Minen werden ziemlich drastisch dargestellt, und das Hinsehen schmerzt schon.