Review

Wer bei diesem Filmchen einen blutgierigen Monsterhai erwartet, wird leider enttäuscht. Es wird eine ruhig eingeleitete Geschichte erzählt, die den Zuschauer aber gut unterhält bis das Tier auftaucht. Die beim Bohren nach Gasen freigelegte "neue Welt", die sich durch eine grosses Loch am Meeresgrund zeigt, wird durch einen Besuch mit einem kleinen U-Boot schön atmosphärisch dargestellt. Die Vermutung im Nacken, das der Megalodon jetzt gleich aus irgendeiner dunklen Ecke auftauchen könnte macht die Situation richtig unbehaglich. Wenn er dann später tatsächlich auf die Forschungsstation trifft wird klar, das die Kreatur weniger auf Blutrausch aus ist, als das sie sich eher natürlich verhält und sich nur gegen die für ihn unbekannte Situation wehren will (mal von der Szene abgesehen in der der Megalodon durch die Eisschollen bricht um einige Leutchen zu verputzen, die sich auf der Scholle befinden um gerettet zu werden). Die Attacken sind eher rar, aber schon gut gemacht. Der Film ist zwar sehr computeranimationslastig gehalten, aber das fällt nicht sonderlich in´s Gewicht als das es den Film verunstaltenwürde. Das Ende des Megalodon wird relativ unspektakuär gehalten. Die Darsteller sind gut gewählt. Vom Quotenblondchen bis hin zum nie aus der Ruhe kommenden Chefs der Ölbohrinsel ist alles vorhanden. Ein interessantes Filmchen mit schöner Rahmen- und Hauptstory.

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