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8

Die Schweizer Alpen sind ein höchst unerwarteter Wirkungsort für ein außerirdisches Ungeheuer, das die Erde erobern will, aber es ist mal eine angenehme Abwechslung. Selten wurde Nebel so effektiv als Vorzeichen und Tarnung einer Bedrohung eingesetzt. Das Alien selbst hat alles, was ein gutes 50s Monster halt so braucht: Ein riesiges Gehirn, ein böses Glotzauge und jede Menge Tentakel. Besonders gut gefällt mir auch, dass die mysteriöse Geschichte sich langsam, aber stetig entfaltet, während zeitgleich die Suspense sich immer weiter aufbaut. Weitere nette Einfälle wie das telepathische Mädchen oder die ferngesteuerten Killer/Zombies erweisen sich ebenfalls als spannungsfördernd. Ein Hauch von Splatter rundet das Ganze ab. Nicht umsonst gilt das Abenteuer auf dem Trollenberg als einer der der unheimlichsten und besten Monsterfilme seiner Dekade, der vielen SciFi-begeisterten Kids damals Alpträume bescherte.

10

Die Teufelswolke von Monteville ist die Grundidee von "The Fog", nämlich das Böse, das von dem Nebel kommt. Aber auch  "The Mist"  von Stephen King hat etwas hiervon. Der Anfang ist sehr einfach und der Film kommt ganz schnell voran ohne kaum langweilig zu wirken und hat ausserdem eine sehr gute Atmosphäre. Die Effekte der Aliens sind auch gut gelungen. FAZIT: Ein wirklich gelungener Sci-Fi-Horror!!!

7

Dies ist also der Film, der John Carpenter so nachhaltig beeindruckt hat, dass er ihn in einigen Szenen in seinem Meisterwerk "The Fog" zitierte. (Die vgl. die Kirchenszene von "The Fog" mit dem Eindringen der Monster ins Hotel). Natürlich ist die Teufelswolke heute ziemlich angestaubt und die Effekte sind kaum als beeindruckend zu bezeichnen. Doch putzig sind die Tentakelmonster allemal und machen Laune. Trotz des sichtlich kleinen Budgets (Man sieht immer wieder das gleiche, gemalte Hintergrundbild des Berges) schafft es der Fim eine schöne Atmosphäre aufzubauen. Zudem ist der Film in seiner Dramaturgie sehr geschickt konstruiert und (zumindest bis zum erscheinen der lustigen Kreaturen) recht spannend. Forrest Tucker, spielt den abgeklärten Wissenschaftler souverän und auch die anderen Darsteller machen ihre Sache ordentlich Fazit: Kleine B-Film-Perle, die auch heute noch gut unterhält und ein Fest für "Filmschatzsucher" darstellt. 7/10

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