Ähnlich Pixar's "Ratatouille" geht es bei Disney's Kurzfilm "Liebe geht durch den Magen" ums Essen. Protagonist ist ein Hund. Diesen beobachten wir überwiegend beim verschlingen verschiedener Spieisen, von Hundefutter über Pommes zu Fleischbällchen. Das Menü ändert sich allerdings, als sein Herrchen eine Beziehung eingeht.
Der Fokus liegt auf dem Hund. Durch dessen Augen verfolgt das Publikum aber auch kurze Ereignisse aus dem Leben seines Herrchens. Erzählerisch gibt es allerdings nicht viel erwähnenswertes. Durch eine sehr abgedroschene Handlung ist die Spannungskurve nicht wirklich hoch.
"Liebe geht durch den Magen" bleibt eher durch die Animation in Erinnerung. Die Charaktere, insbesonders der Protagonist, sind unglaublich knuffig animiert. Das Fell bewegt sich sanft zu den Bewegungen des Tieres, die Augen sind groß und rund. Solch eine Figur gewinnt auch ohne sprechen zu können schnell Zuspruch bei Groß und Klein. Die Hintergründe sind solide ohne Auffälligkeiten.
Trotz den versuchen Heiterkeit und Frohsinn zu integrieren, ist der Kurzfilm weniger emotional. Zum Lachen bringt er nicht, eher noch zum schmunzeln. Der minimale Anspruch erhebt keine Moral. Als technische Demonstration und zuckersüßen Lückenfüller kann man "Liebe geht durch den Magen" aber noch durchgehen lassen. Knappe ...
4 / 10