Der Arzt Johnny Woo wird durch Zufall in einen Überfall verwickelt, den er vereiteln kann. Der Boss der beteiligten Gang beschließt daraufhin, sich an Woo zu rächen und entführt dessen Freundin Julie. Im Untergrund von San Francisco muss Woo nun versuchen, Julie aus den Fängen des skrupellosen Kampfsportveranstalters zu befreien.
Wie es der Name bereits verspricht ist Bloodfist 4 ein herrlich dämlicher Klopperfilm. Handlung? Wen interessierts, Dialoge? Nichts was über "alter, ich hau dich in die Fresse" hinausgeht, Schauspielerische Leistung? Nicht doch, hier polieren sich lediglich ein paar Gentleman die Kauleiste. Cineastisch ist der Film eine ziemliche Katastrophe, aber er hält was er verspricht. Pausenlose Action, diverse Kampftechniken und Waffen und ach ja geballert und explodiert wird nebenher auch noch fleißig.
Die sogenannte Handlung um den jungen Arzt, der sein Gspusi aus dem Untergrund holt ist dabei bloß ein notwendiges Übel, um die vielen Fights aneinanderzureihen. Mit Don "the Dragon" Wilson ist ja anerkanntermaßen ein ehemalige Kickbox Weltmeister mit von der Partie, aber auch die anderen Prügelknaben geben im Ring keine schlechte Figur ab, nur den Arzt will man dem guten Donnie einfach irgendwie nicht abkaufen. Viel gekostet hat das ganze dann eigentlich auch nicht, gedreht wurde wohl meist in irgendwelchen Kellern oder Garagen, mit Ausnahme der großen Verfolgungsjagd durch die ja hinlänglich bekannten Hochwasserkanäle von LA.
Wer sich hin und wieder mal hirnloses Gekloppe der besseren Art anschauen möchte macht bei Bloodfist 4 sicher nichts verkehrt. Irgendwie erinnerte mich der Film die ganze Zeit sogar an den Klassiker die Warriors, Reise durch fremdes Gebiet, bunt gekleidete Vielfalt an Undergroundgangs und sogar die Falle mit den Mädchen wurde da übernommen, aber ok es gibt ja schlechtere Vorbilder. Mir ist das sogar knappe 7 Punkte wert.
6,5/10
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