Andrew Stevens, der ja durch Betrugsvorwürfe der Intertainment AG negativ in die Schlagzeilen rutschte, produzierte „Ballistic“ mit zwei Topstars: Antonio Banderas und Lucy Liu. Trotzdem ging der Film am US-Boxoffice unter.
Die Action des Films ist jedoch für Genre-Fans ein Genuss. Die vollen 86 Minuten Laufzeit ist was los, es gibt zahlreiche Explosionen und Schießereien. Die sind jedoch zu hektisch geschnitten. Toll ist die Szene auf einem Freeway, in der ein ganzer Bus in die Luft fliegt und zahlreiche Autos gecrasht werden. Solche Szenen lassen das Herz eines Actionfans höher schlagen.
Um Story und Spannung macht man am besten einen großen Bogen. Beides ist kaum vorhanden, die Story dient nur als Zusammenhalt der Actionszenen.
Produzent Andrew Stevens konnte mal wieder viele Stars gewinnen, geholfen hat es nichts. Der 70 Millionen Dollar teure Film spielte gerade mal 16 Millionen Dollar wieder ein, hier in Deutschland erschien er nur auf DVD. Andrew Stevens und seine Firma Franchise Pictures sollen die deutsche Intertainment AG übers Ohr gehauen haben, indem sie zu hohe Budgets angaben und so 100 Millionen Euro zuviel für die Deutschland-Rechte seiner Filme erhielten.
Fazit:
Krawallstreifen mit öder Story und null Spannung. Die Action ist jedoch aller erste Sahne, ob Explosionen oder Autocrashs, hier ist jede Minute was los. Da kann man auf eine Story gerne verzichten. Actionfans greifen zu.