3
Für die katzengleiche Lucy Liu hätte es der ganz große Durchbruch als Leading Lady in einem Blockbuster werden sollen. Stattdessen hat dieses cineastische Desaster ihrer Karriere einen gehörigen Knick verpasst. Tatsächlich ist die von den Kritikern zu Recht lächerlich gemachte Krawumm-Ratata-Actiongurke so ziemlich das unlogischste, seelenloseste und lückenhafteste Storykonstrukt, das uns von Hollywood je aufgetischt wurde. Schon die Dialoge sind derart schlecht geschrieben, dass die Personen im Film teilweise komplett aneinander vorbei reden. In visueller und akustischer Hinsicht wird auch bloß zum hundertsten Male der Style von MATRIX billig imitiert, etwa wenn Liu und Banderas in langen dunklen Mänteln zu hämmerndem Techno mit einer Knarre in jeder Hand Pirouetten drehen und in Zeitlupe Trickschüsse abfeuern, nur weil das angeblich cool wirkt.
5
Ok ... bis auf wenige Actionsequenzen hat der Film kaum Spannung. Banderas und die Liu wären so ein cooles Actionpaar - hätte man sie doch "von der Kette gelassen". Fazit: Wenn nichts Besseres läuft, ist dieser Streifen gerade noch "einen Blick wert". Ich rate allerdings anspruchsvollen Actionfans eher ab.
3
Und noch so ein Schrott-Movie neueren Datums! Eigentlich hätte man mit Banderas und Liu sowie der obigen Handlung durchaus einen passablen Film zustande bringen können, doch die Regie, die auf den bedeutungs-schwangeren Namen Kaos hört machte hier ihrem Namen alle Ehre. Klassisch in der Sand gesetzt! Meine Kritik bezieht sich auf die US-Originalversion, aber ich stelle fest, daß dies wahrscheinlich einer der wenigen Filme ist, dem eine dt. Bearbeitung mit ihrer meist sinnentstellenden Zensur und der oft schlechten Synchronisation absolut nichts anhaben kann.
9
Ballistic ist sicher kein Ausnahme Film...aber gute Unterhaltung bietet er allemal. Story: Heruntergekommener FBI-Agent soll alten Job wieder aufnehmen und "Wunderwaffe" finden. ---- Antonio Banderas passt zwar irgendwie in die Rolle dieses Agenten, sieht aber den ganzen Film über etwas gelangweilt aus. Lucy Liu als Ein-Mann-Armee ist auch ganz nett anzusehen, aber auch sie hat man schon in besserer Form gesehen. Die Stärke des Streifens liegt ganz klar in der Action...und von der gibts reichlich. Die Schießereien sind meist in Slow Motion gehalten, was wohl die sehr kurze Laufzeit etwas strecken sollte, aber nach einer Weile nervt. Ansonsten ist die Action gut gefilmt und spektakulär inszeniert, wenn auch nicht perfekt geschnitten. Auch die Musikuntermalung kann hier überzeugen, da sie die nötige Rasanz in die Action bringt. Fazit: Durchgestylter Actioner mit namhaften Darstellern aber leider zu blöder Story.
6
Tja, an diesem Actionspektakel werden sich mal wieder die Geister scheiden. Von einer dünnen Handlung zu sprechen. ist in diesem Fall schon geschmeichelt, da die Story wirklich nur das Grundgerüst für die Kampfszenen und Schusswechsel bildet. Diese sind aber ohne Zweifel zumindest teilweise sehr gut gelungen. Inhalt der Story ist die Geschichte um den abgehalfterten Agenten Jonathan Ecks, der nach Jahren erfährt, dass seine totgeglaubte Frau noch lebt und er auch noch Vater ist. Mehr Angaben kann er aber nur über eine unbekannte und sehr "vitale" Schöne (Lucy Liu) bekommen... Wenn man den Film als einfache Actionunterhaltung nimmt, kann man sehr unterhaltsame 1,5 Stunden verbringen. Dann war es das aber auch und man sollte den Film wieder vergessen.
3
Hier ist wieder ein Versuch fehlgeschlagen mit einem miesen Drehbuch und unterdurchschnittlicher Action Geld zu machen, indem man die Darsteller als Lockmittel fungieren lässt. Leider bleiben diese bei der Rollenverteilung mehr als blass (wobei ich glaube die können nicht mal was dafür). Logische Zusammenhänge sucht man hier vergebens und die kurze Spieldauer kommt einem bei diesem, ich muss schon sagen "Schund", sehr entgegen. 3/10