Review

Der Film basiert auf der Agentenserie „Solo für O.N.K.E.L.“ bzw. „The man from U.N.C.E.L.“. Unter der Regie von Guy Ritchie.

Ein typischer Agentenfilm der 60er Jahre, nur halt heute gedreht. Die Story gibt jetzt nichts her, was irgendwie nicht schonmal gesehen hat. Die Agenten müssen einen alten Naziwissenschaftler aufhalten, der eine Atombombe am bauen ist. Aber das hat mich gar nicht gestört. Wenn man den 60er Agentenstuff wie Schirm, Charme und Melone oder James Bond mag, wird man auch hiermit seinen Spaß haben. Das Schöne an dem Film ist, das sehr viel Wert darauf gelegt wurde, alles im 60er Jahre Stil erscheinen zu lassen. Die Kostüme, die Fahrzeuge und die Kulisse, alles mit Liebe zum Detail ausgewählt. Das trägt viel zum Charme des Filmes bei. Alles extrem stylisch aber nicht overdressed. Die Schauspieler liefern auch alle eine sehr gute Leistung ab. Sie haben selber Spaß an dem Film und die Hauptdarsteller machen viele Stunts selber. 

Wie gesagt von der Handlung darf man nicht Zuviel erwarten. Deswegen kam der Film auch wohl leider nicht so gut an. Aber das Gesamtpaket kann sich schon sehen lassen. Es ist kurzweilige Unterhaltung ohne Längen in einem angenehmen Tempo. Mich hat auch die Musik des Filmes sehr angesprochen, diese liefert hauptsächlich Daniel Pemberton der mittlerweile kein Unbekannter mehr ist, aber auch Roberta Flack und Nina Simone liefern einen Track. Richtig nice sixties Jazz/Soul Mucke.

Wenn man das Agentengenre mag, sollte man sich den Film ruhig angucken, ebenso wenn man Filme im Stil der 60er mag oder wenn man gerne Guy Ritchie Filme schaut.  

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