6
Leider konnte ich mich mit Drive nicht so ganz anfreunden. Das größte Problem ist wohl die Tatsache, dass fast alle Charaktere nur kurz angerissen werden und dann einfach verschwinden. So wird leider die Chance vergeben, eine emotionale Bindung beim Zuschauer herzustellen. Zudem werden die Handlungsstränge zum Teil schlecht zusammengeführt und viele Situationen sind meines Erachtens einfach zu grotesk und ziehen den Film ins Lächerliche. Der schwarze Humor ist hingegen wieder gut gelungen und auch die Figuren sind wieder schön skurril. Insgesamt ist der Film aber leider zu unausgegoren.
8
Bei „Drive“ spielen das Schicksal, die Fügung und der Zufall sicherlich die größte Rolle von allen Sabu-Filmen. Wer sich gerne auf so etwas einlässt, dann gelingt es dem Film, den Zuschauer extrem mitfiebern zu lassen. Dadurch nimmt man einen noch so unglaubwürdig erscheinenden Zufall aufgrund der grandiosen Regie einfach hin, und sagt: „OK“. Sabus schwarzer Humor ist natürlich in richtiger Dosis vorhanden und so hat „Drive“ den richtigen „drive“.