Killerin Angela Baker hat noch immer nicht genug. Deshalb schleicht sich die burschikose Dame unter fremder Identität in ein Ferienlager für Problemkinder ein. Dort schwingt Angie nicht nur die Moralkeule, sondern auch das Hackebeil...
"Wo hast du gelernt so gut Holz zu hacken?"
- "Holz hab' ich noch nie gehackt, aber andere Sachen schon öfter."
SLEEPAWAY CAMP 3 - ANGELA IS BACK fällt jetzt tatsächlich noch billiger und blöder aus als die beiden Vorgänger. Das Camp beheimatet unansehnliche Charaktere wie debile Ghettokids, die auf Namen wie Riff oder Snow Boy hören (O-Ton: "Wow, das ist wie in den Pornoheften, die ich lese!"), gleichzeitig aber auch super reiche Kiddies (keinen Schimmer, wie das zusammenpasst), trottelige Aufseher und den Polizistenvater eines Opfers aus Teil 2. Der Streifen strotzt vor unfreiwilliger Situationskomik und Dümmlichkeit. Die Kills sind mies, aber lustig. Und von der härteren Gangart: Kopf ab, Arme ab, Ganzkörper-BBQ, Spritze ins Auge, ein bisschen Hirnmantsche. Besonders ulkig: eine Tussi bekommt mit einem Rasenmäher einen flotten Haarschnitt verpasst. Obwohl nicht übermäßig toll, sind die Morde so mit das beste am Film, was ziemlich viel über den Rest wie die Story aussagt. Diese ist nämlich praktisch nicht existent bzw. so vorhersehbar, dass es staubt. Für ein paar Lacher ist der Streifen aber durchaus gut und sei es nur wegen der augenzwinkernden Anspielungen auf die Abkupfervorlage:
"Welcher Tag ist eigentlich heute?"
- "Äh, Samstag der 14."
Kills: (+)(+)(1/2)(-)(-)
Titten: (+)(-)(-)(-)(-)
Body Count: 16
Fazit:
Slashertrash am Rande der geistigen Zurechnungsfähigkeit.