Staffel 3 - 8,5/10
Staffel 3
Da beißt die Schlange keinen Faden ab
In der dritten Staffel „12 Monkeys“ werden alle Bremsen gelöst,
und man überraschenderweise noch immer nicht an Grenzen stößt.
Alles dreht sich um „den Zeugen“, den Sohn unserer Helden,
und wie diese zusammenfinden und neue Höhepunkte der Serie vermelden.
Endlich geht’s z.B. in die 80er und das Netz wird immer weiter verflochten,
erstaunlich zu sehen, was für eine durchdachte Suppe die Macher schon von Beginn an kochten.
Manche Dinge aus der ersten Staffel erschließen sich jetzt erst ganz,
da macht man bei jeder weiteren Entdeckung einen kleinen Freudentanz.
Das hat Action, Spannung, viel Sci-Fi und sogar etwas Romantik dazu,
da verfliegen die kurzweiligen 10 Episoden wie im Nu.
Jennifer Goynes dreht auf und manchmal sogar über,
dennoch wirkt ihr cleverer Charakter eher erfrischend als endgültig drüber.
Das Konstrukt bläht sich episch auf ohne bisher zusammen zu krachen,
das nicht mehr Leute an dieser Serie dranblieben, gehört für mich nicht zu den verständlichen Sachen.
Es wird immer besser, es wird immer runder,
sehr konzentriert wird man nach und nach los den ganzen Plunder.
Sogar Doc Brown kriegt einen kurzen Auftritt,
„12 Monkeys“ hat sich gemacht, nun einen ganz eigenen Laufschritt.
Voller epischer Entscheidungen und dennoch intimer Emotionen,
ähnelt das etwas „Fringe“ oder „Outlander“, doch kann man das insgesamt nicht klonen.
Nun bin ich gespannt wie all das geht zu Ende,
und wie man es final schafft sich auszahlen zu lassen die Wende.
Denn vorhersehbar oder klar scheint hier nada,
hier trägt der Teufel Schutzmaske und nicht Prada.
Fazit: spätestens jetzt dreht „12 Monkeys“ voll auf, zeigt sein enormes Potenzial und macht (neu)gierig auf das Finale, die letzte Staffel! Sehr gut! (8,5/10)