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Dirty Trip ist leider eine Enttäuschung. Ben Mendelsohn spielt die Hauptfigur Gerry, einen Wett süchtigen Mann,welcher durch seine Krankheit u.a seine Ehe zerstört hat und eine Menge Schulden verursacht hat, welcher dies jetzt lösen möchte. Mendelsohn spielt diese Figur überzeugend. Mal ist er überglücklich, weil er gewonnen hat und trinkt viel und feiert seinen Sieg. Außerhalb vom Spielen ist er traurig und sucht immer nach eine Challenge, um darauf wetten zu können. Er scheint, damit nicht glücklich zu sein und will das ändern, aber er schafft es einfach nicht. Ryan Reynolds spielt hier für seine Verhältnisse eher ruhig, zwar noch mit ein paar Gags, aber nicht so viele und auch nicht zu extrem. Er spielt einen coolen, sympathischen Mann, welcher mit seiner lässigen Art überzeugt. Trotzdem ist der Film nicht sehr unterhaltsam. Es ist kaum Humor vorhanden und die Handlung wird nur langsam vorangetrieben. Die Dialoge sind nicht wirklich interessant genug, um Spannung aufzubauen. Die Kritikpunkte beziehen sich auf die erste Stunde des Films. Danach wird der Film emotionaler und interessanter. Die Dialoge sind viel besser und gut geschrieben. Man erfährt mehr über die Charaktere und dessen Vergangenheit. Das Ende ist zum einen gut, aber auch negativ. Der Film hat zwar ein Happy End, aber es hätte, eigentlich negativ Enden müssen.


5,5/10

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