m Schnitt liegt der Film hier bei fünfeinhalb Punkten und da muss ich als Fan von Will Ferrell sagen: damit liegt er noch ziemlich gut.
Die Idee von "Der Knastcoach" ("Get Hard"; da ist der deutsche Titel ausnahmsweise mal mehr auf den Punkt) ist wunderbar und hätte reichlich Gelegenheit geboten, mit Klischee und Vorurteilen zu spielen.
Hätte, hätte, Chaingang-Kette. Bekommt Regisseur Etan Cohen, der immerhin die Drehbücher zu "Tropic Thunder", "Idiocracy" und "Men in Black 3" verfasst hat, nämlich leider nicht hin.
Für mich haben die Hauptdarsteller Ferrell und Hart und einige gute Gags immerhin noch gereicht, um zu Ende zu schauen, auch wenn die Story sich reichlich unstet entwickelt und später Kapriolen schlägt, nur, um noch irgendetwas zu erzählen zu haben.
Die viel diskutierte "train the Blowjob"-Nummer fand ich übrigens gar nicht schlimm.
Wen die Story anspricht, der kann ruhig mal ein Auge riskieren, Pflichtprogramm ist das nicht. Aber die Zeiten, in denen Will Ferrell Filme dieser Kategorie produzierte, sind offenbar eh vorbei.
Von mir fünf Punkte.