Review

Eine Kleinstadt, irgendwo in den USA.
Packard Walsh, der Anführer einer Punker-Gang fährt gerne Autorennen, die er natürlich alle auf hinterhältige Art und Weise gewinnt. Die Verlierer müssen ihm ihr Auto überlassen.
Plötzlich taucht ein unbekanntes Auto auf, der Fahrer ist nicht zu sehen. Zur gleichen Zeit erscheint auch der unbekannte Jake in der Stadt. Nach und nach sterben alle Gang-Mitglieder...

80er-Action mit Charlie Sheen und einer Portion Übernatürlichen?
Das hört sich nach einem gelungenen Film an.
Tja, weit gefehlt.
Die Story ist so unfassbar dämlich, daß man es kaum glauben kann. Das Drehbuch enthält eine Fülle von Logik- und Anschlussfehlern, wirkliche Erklärungen oder auch nur Andeutungen zur Herkunft des futuristischen Wagen oder des Spezialanzuges seines Fahrers gibts es nicht. Das soll sich der Zuschauer wohl selbst zusammenreimen: Eine an den Haaren herbeigezogene Rache-Geschichte, die cool aussehen soll.
Das wäre nicht weiter tragisch, wenn die Schauwerte und Darsteller wenigstens ein Mindestmaß und Spannung erzeugen würden.
Dem ist leider nicht so.

Charlie Sheen als geimnisvoller Fremder spielt einschläfernd langweilig und der Rest des Ensembles ist auch nicht gerade mit Talent gesegnet. Allesamt Klischee-Figuren ohne den Hauch einer Charakterisierung.
Randy Quaid wäre besser im Comedy-Genre geblieben.
Die Rolle als Kleinstadt-Sheriff nimmt man ihm jedenfalls nicht ab, obwohl er sich sichtlich Mühe gibt.

Schauwerte hat der Film auch kaum.  Das mysteriöse Super-Auto macht nicht sonderlich viel her. Die Actionszenen sind bestenfalls Durchschnitt, die Auto-Rennen auf A-Team-Serien-Niveau.
Spannung kommt zu keinem Zeitpunkt auf, dazu ist der Film zu vorhersehbar.
Insgesamt wirkt das Ganze wie ein Teenage-Cannonball-Terminator-Crossover.
Wenigstens der Soundtrack ist durchweg gelungen, die typischen 80er-Rock-Songs bringen den Film etwas auf Trab.

Fazit:
Selbst mit viel Nostalgie-Bonus kaum mehr als eine Fußnote der 80er.

Die deutsche Synchronisation ist leider auch ziemlich fad.
Langweilige Sprecher, die ihre Texte emotionslos ablesen.
Selbst Jan Odle (hier in einer Nebenrolle, später Stammsprecher von Will Smith) entfaltet kaum seine sonst so markante Stimme.

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