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Ein unspektakulärer und nicht gerade gelungener Slasher auf dem inszenatorischen Niveau einer alten TV-Seifenoper. Da passt es ja irgendwie, dass die wenig heldenhafte Screamqueen in diesem Fall von der DENVER-CLAN-erprobten und zugegebenermaßen hübsch anzusehenden Catherine Oxenberg gespielt wird. Nach Soap Opera schreien auch die haarsträubende Auflösung mit der Demaskierung des Killers am Ende und die dürftige Erklärung für das Mehrfachmordmotiv. Zuvor wird sogar einmal versucht, einen blutleeren Mord mit einem Baseballschläger durch einen frechen Oneliner aufzupeppen, doch solche Späße sollte man lieber den Großen im Genre überlassen wie einem Freddy Krueger oder einem Chucky. Biedere Hausfrauen wird das Dargebotene vielleicht doch verstören, Horrorfans hingegen werden sich langweilen - wer war also als Zielgruppe anvisiert?