Kingsman: The Secret Service
Story:
Die Spionageeinheit Kingsman rekrutiert in einem Auswahlverfahren einen jungen Mann/Frau, unter denen auch Eggsy (Taron Egerton) ist. Bei Kingsman müssen sie einige Tests bestehen. Kingsman und seine Agenten, vorne dran Galahad (Colin Firth) und Merlin (Mark Strong), ist aber zur gleichen Zeit auch dabei eine Verbrecher Organisation zu jagen...
Über den Film:
Ich muss ehrlich sagen meine Erwartungen an Kingsman waren sehr gering, nachdem ich den Trailer gesehen habe. Daher war die Überraschung umso größer.
Was mir im Trailer schon auffiel, waren negative Dinge wie wahrscheinlicher Kitsch und sinnlos übertriebener Quatsch. Zudem ging mir Samuel L. Jackson schon im Trailer auf den Geist, ich dachte mir, dass mir beim Film sein Gelispel nach wenigen Minuten schon auf die Nerven gehen wird, aber ich wurde definitiv eines Besseren belehrt.
Anfangs war ich noch etwas skeptisch, als der Film gleich mit einer seiner am übertriebensten dargestellten Szene begann, in der der Charakter Lancelot (Jack Davenport) einen Kampf hatte. Die Szene wurde wie der ganze Film unglaublich überzogen dargestellt, es war zwar gut gemacht, aber ließ doch ein wenig Kitsch erwarten, was der Film aber definitiv will und absolut auf ironisch, witzige Weise zu jedem Zeitpunkt hinbekommt.
Man hat bei Kingsman an keiner Stelle das Gefühl einen einfachen Trashfilm zu sehen. Zwar haben wir immer klare Ansätze zum überzogenen Kitsch, diese verwandeln sich dann aber nach dem meist extrem lustigen Trash zu einer professionellen, natürlich trotzdem etwas trashigen aber genial gemachten Action Szene.
Wir haben mit Kingsman auch einen Film der großen Darsteller, sowohl die Hauptdarsteller, wie z.B. Colin Firth, Mark Strong und auch der junge, noch völlig unbekannte Taron Egerton liefern eine 1A Leistung ab, wie auch die Nebendarsteller z.B. der von den meisten völlig in Vergessenheit geratene Mark Hamill und auch wie schon angesprochen Samuel L. Jackson, der eine erstklassig gespielte, wie auch witzige Darbietung zeigt, nicht wie ich es anfangs durch den Trailer erwartet hatte, denn er überzeugt auf ganzer Linie und sorgt mit seinem Lispeln für einen Lacher nach dem anderen.
Sehr lustig und schön an zu sehen waren die immer wiederkehrenden Vergleiche zwischen dem modernen Kitsch, der von Samuel L. Jackson dargestellt wurde und den eleganten Kingsman.
Kritik:
Die wirklich einzige Kritik die ich bei Kingsman machen kann ist dass der Film eine gewisse Zeit braucht bis er richtig in Fahrt kommt und wir so eine Weile nicht wissen woran wir sind. Was allerdings auch nicht so störend ist das es meine Bewertung beeinträchtigt.
Fazit:
Kingsman ist für mich die Überraschung und das Highlight bisher in diesem Jahr. Wir haben alles was ein schöner Filmabend braucht, eine lustig, bizarre Story, einige brilliant und überzogen dargestellte Actionszenen, allem voran eine unglaublich verrückte und unerwartete Szene, die ich um nicht zu spoilern gar nicht genauer ausführen möchte und zu guter Letzt auch noch richtig viele Lacher. Bestnote!
Bewertung:
10/10