Ein kosmisches Objekt ist auf der Erde eingeschlagen und hinterließ den Menschen die Zone. Ein lebenfeindliches Ödland indem physikalische Gestze scheinbar außer Kraft gesetzt sind. Unwissenheit über das Geschehen und die totale Hilfosigkeit des Menschen veranlasste sie einen gewaltigen, schwer bewachten Sperrring um das Gebiet zu ziehen. Stalker schlüpfen immer wieder durch diesen Mantel aus Stacheldraht und bewaffneten Soldaten um Fremde in und durch die Zone zu führen. Das Ziel: ein Zimmer das alle Wünsche erfüllen soll.
Diesmal sind es ein Wissenschaftler und ein Autor die der Stalker durch das lebenfeindliche Gebiet bringen soll, es gibt keinen direkten Weg durch die Zone, überall lauert Gefahr und so werden selbst 5 Meter zum unüberwindbaren Hinderniss, das mit viel Mühe umgangen werden muß.
Der Film Stalker basiert wage auf dem letzten Kapitel des Romans "Picknick am Wegesrand"
Wer hier auf Action, Sci-Fi, Special Effekts hofft, kann sich getrost verabschieden. Der Film kommt in einer ungleichen wenn auch manchmal sehr langatmigen philosophischen Form daher, die manchmal ganz schön anstrengend sein kann. Wenn gredet wird, dann viel, sehr viel und wenn nicht gibt es minutenlange Kamerafahrten über die gefährliche unbekannte Wüste aus Beton und Natur. Und das ist auch einer der großen Schwachpunkte des Films. Es wird zu viel philosphiert, da ich das Buch vorher gelesen habe, erwartete ich keinen Action-Kracher, aber dennoch wird leider auf das wahre interessante "die Zone" kaum eigegangen, sie ist einfach da.