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Andrej Tarkowskij inszenierte mit "Stalker" einen höchst anspruchsvollen Endzeitfilm. Wie schon in seinem Science-Fiction-Werk "Solaris" (1972) ist der Beginn sehr gemächlich und ruhig gehalten. Der philosophische Unterbau ist ähnlich hoch, die Szenerie beinahe noch verworrener als in "Solaris". Tarkowskij erschafft eine Flut surreal anmutender Bilderwelten in beklemmender Atmosphäre. Dabei hat der mitunter etwas lang geratene und dialoglastige Film häufig mehr von einem Bühnenstück, als von einem stringent erzählten Film. Das ist alles künstlerisch sehr anspruchsvoll, aber sicher nicht jedermanns Sache.

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