Review

Wie im Vorgänger liest der Moderator die Anmoderationen vom neben der Kamera hängenden Zettel ab. Die Schock-Doku zeigt Leichen in unterschiedlichen Verwesungs- und Verstümmelungsstadien. Alles aus asiatischen Ländern: 

Die Leiche einer Vergewaltigten ist zu sehen. Aus „Pietätsgründen“ wird die Scham mit einem herumliegenden Blatt bedeckt. In einem Dritte-Welt-Land wird eine Katze geschlachtet, über dem Feuer geröstet und verspeist. Eine Frau kocht Essen für Hunde in einem Drittweltland. Wir werden Zeuge einer Geburt. Explizit gefilmt, samt Plazentaentfernung. Wir werden Zeuge einer Abtreibung in sehr frühem Stadium. Dann geht’s auf eine gigantische Müllkippe, auf der Kinder arbeiten, und der Film endet.

Präsentiert werden also ein paar derbe Bilder mit geheucheltem Interesse für die Hintergründe. Stilistisch orientiert man sich an den großen Mondos der 60er und Faces of Death(1978), statt auf eine rein kompilierende Aneinanderreihung wie in späteren Shockumentarys à la Traces of Death (1993) zu setzen. Habe viel neues Bildmaterial gesehen, und der Film dauerte „nur“ 50 Minuten, die sich aufgrund schlechter Umsetzung elend lange hinzogen.

Gemessen am Vorgänger bin ich dennoch „positiv überrascht“ und gebe knappe 3 Punkte mit deutlicher Tendenz zu weniger. 

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