Review

Gleich ein Jahr nach dem riesen Erfolg des ersten Teils, kam die Fortsetzung. Leider zerstritten sich Producer Tsui Hark und John Woo beim Dreh, so dass das ihre letzte gemeinsame Arbeit ist.

Inhalt:
Ho wird aus dem Gefängnis entlassen wenn er sich in die Organisation von Lung einschleußt. Doch Lung wird reingelegt von seinem eigenen Partner Ko und muss fliehen. In New York lernt er Marks Zwillingsbruder Ken kennen. Gemeinsam wollen Ho, Ken, Lung und Polizist Kit nun gegen Ko vorgehen. Es kommt zu einer bleihaltigen Auseinandersetzung.

City Wolf 2 behält die selben Charaktere als Helden bei. Leslie Cheung als Kit, Ti Lung als Ho und Cow Yun Fat spielt Ken, den Zwillingsbruder des im ersten Teil erschossenen Mark. Neu im Team ist Dean Shek der den Onkel Lung spielt. Teil 2 führt gerade die Handlung von Teil 1 weiter und ist auch nicht besser und nicht schlechter als das Erstlingswerk, bloß an Action bekommt man hier mehr geboten.

Hier lässt es John Woo schon richtig krachen, der Showdown ist legendär und unglaublich, in diesen circa 15 Minuten werden über 60 Menschen umgebracht und die restlichen 40 werden im Film erschossen. Insgesamt 109 Tote. Das war damals absoluter Rekord. Der Höhepunkt des Leichenberges bildete dann " Hard Boiled ".

Es wurde eigentlich alles aus dem ersten Teil übernommen, gott sei Dank auch die Musik die einfach brillant zu diesen Actiondramen passt. Auch hier passt die deutsche Synchro wieder und auf den üblichen Hongkongkitsch wird auch hier vollständig verzichtet. Meiner Meinung nach macht das den ganzen Film kaputt. Extrem ist das zum Beispiel bei " The Killer ".

Fazit:
Perfekter zweiter Teil, der nicht besser, aber auch nicht schlechter ist als der Erste, aber brutaler, mehr Tote und mit dem gesamten sympatischen Team des Erstlings.

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