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„A Better Tomorrow II“, abermals von Action-Meister John Woo, knüpft an an den Erfolg und die Geschichte seines Vorgängers und Heroic-Bloodshed – Wegbereiters „A Better Tomorrow“.

Wenn man als Zuschauer über den kleinen Trick mit dem Zwillingsbruder hinwegsieht, der genutzt wird, um erneut ( und natürlich zum Glück, denn kein anderer Darsteller des Hongkong-Kinos ist so charismatisch und für diese Rolle gut geeignet wie ) Chow Yun-Fat ( „The Killer“, „Hard Boiled“, „Tiger and Dragon“ ) als Hauptdarsteller präsentieren zu können, ist dies auch durchaus gelungen.

Auch wenn der eigentliche Handlungsablauf stellenweise arg vorhersehbar und langatmig ist und die Sequenzen mit dem desillusionierten Irren, der sich wieder berauft, etwas übertrieben wirken, die Regie des Meisters, die gut agierenden Darsteller und die bereits aus dem ersten Teil bekannte Musik reißen’s raus.

Da wird in bester Peckinpah-Tradition mit blutigsten Einschüssen und weggeschleuderten Gegnern geballert, was das Zeug hält; natürlich in exzessiven Zeitlupen-Sequenzen, mit Anzug, Sonnenbrille und zwei Knarren.

Hervorhebenswert ist an dieser Stelle natürlich das episch gedachte ( allerdings durch das Auftreten und „Aushalte - Vermögen“ der Protagonisten auch etwas augenzwinkernd wirkende ) End-Shootout, bei dem neue ( und bis „Hard Boiled vermutlich ungebrochene ) Rekorde in Sachen Bodycount aufgestellt werden.

Also, für jeden ernsthaften Actionfan sollte es sicherlich ein absolutes Muss sein, diesen Streifen in einer der ungekürzten Varianten zumindest einmal gesehen zu haben.

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