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Schon von einer nur halbwegs brauchbaren oder repräsentativen Reportage über das (unerfüllte) Sexleben deutscher Hausfrauen anno 1972 kann überhaupt nicht die Rede sein. Die diversen Kurzgeschichten haben allesamt einen viel zu langen Anlauf und setzen auf Reiseroman-Fernweh, Seifenoper oder platte Comedy, bevor es dann kurz vor Schluss zu ein wenig Ehebruch und Softcore-Geknatter kommt. Immerhin ist das bisschen Rumgeknutsche dann so intensiv, dass man sich nicht mehr sicher ist, ob nun der Mann oder die Frau den Schnauzbart trägt. Das Softsexfilmchen ist genauso hoffnungslos in seiner Epoche gefangen und völlig überholt und inzwischen befremdlich wie alle anderen deutschen Sex-Reports aus jener Zeit auch und inhaltlich zum Vergessen. Einzig und allein die Story mit der Gattin, die im Zuge eines Rollenspiels als Prostituierte rumläuft, hat gute Ansätze und was von VENUS IM PELZ.

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