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Regisseur Marc Rohnstock hat schon einige brauchbare und extrem blutige Beiträge abgeliefert. Doch diesmal hat er danebengegriffen. Kamera, Schnitt und Vertonung mögen nahezu professionell sein und auch die Splattereffekte sind nicht so verkehrt, wenn auch äußerst redundant, aber Story, Charaktere und Dialoge sind ja wohl komplett kalter Kaffee. Satte 120 Minuten - statt 90, was besser gewesen wäre - switcht der Film hin und her zwischen dem stumpfsinnigen Treiben einiger Jugendlicher im Urlaub und dem ungehinderten, monotonen Machetengemetzel irgendeines Nazizombies in seinem Folterkellerlabor. Großaufnahmen vom weiblichen Intimbereich und kleine fiese Monster gibt es auch, doch so richtig unterhaltsam ist das alles nicht. Dann lieber noch einmal die alten Wolfenstein-Shooter daddeln, von denen der Schurke wohl seinen Namen her hat.
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Ich höre schon wieder die Leute schreien. Splatterfilm aus Deutschland, das geht gar nicht. Und wie das geht.Dr.Wolffenstein und Marc Rohnstock belehren uns eines Besseren. Was uns hier mit viel Liebe und Mühe präsentiert wird muss sich hinter ausländischen Produktionen wirklich nicht verstecken. Gut aufgelegte Darsteller, grauselige Kills und das richtige Maß an nackten Tatsachen versprechen einen schönen Filmabend. Am besten mit ein paar Bieren und den Kumpeln.Als kleines Manko könnte man die recht lange Laufzeit anmerken. Ein wenig gestrafft würde der Film vielleicht noch einen Tick runder wirken. Aber seht selbst.Marc Rohnstock hat auf jeden Fall Talent und gute Ideen. Was könnte er mit höherem Budget wohl alles anrichten? Ich bin jedenfalls gespannt und kann euch den Film in seiner ungekürzten Form nur empfehlen. Einen Punkt Bonus gibt es von mir für das Engagement aller Beteiligten.